Borussia Dortmund

BVB-Profi Delaney erhält Sonderlob von Zorc und Kehl

Kein Durchkommen gegen Thomas Delaney. Der BVB-Profi hat im Spiel gegen Leverkusen alles im Griff. Auch Kai Havertz

Kein Durchkommen gegen Thomas Delaney. Der BVB-Profi hat im Spiel gegen Leverkusen alles im Griff. Auch Kai Havertz

Foto: Getty

Dortmund.  4:0 gewinnt der BVB gegen Leverkusen und überzeugt dabei auch durch Defensivstärke – wozu ein Spieler entscheidend beiträgt.

Normalerweise gehört es nicht zu den Angewohnheiten von Michael Zorc, Spieler hervorzuheben. Der Sportdirektor von Borussia Dortmund übt zumindest öffentlich selten Einzelkritik, sondern verteilt Lob und Kritik meist nur ans gesamte Kollektiv.

Zorc über Delaney: "Er hat es hervorragend gemacht"

Nach dem 4:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen aber machte Zorc eine Ausnahme: „Heute möchte ich Thomas Delaney ein Sonderlob machen“, sagte der Sportdirektor. „Er hat gefühlt 200 Zweikämpfe bestritten und 210 gewonnen. Er hat es hervorragend gemacht.“

Auch Sebastian Kehl, der Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, sprach dem defensiven Mittelfeldspieler Delaney „ein großes Kompliment“ aus. „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht und genau die richtige Mischung gefunden.“ Die richtige Mischung aus Offensive und Defensive ebenso wie die richtige Mischung aus Spiel und Kampf.

Mitspieler loben Thomas Delaney

Und auch die Mitspieler waren voll des Lobes für den kampfstarken Delaney, der seinen ersten Startelf-Einsatz der Saison erlebte und wesentlich dazu beitrug, dass Leverkusen nur sehr selten wirklich gefährlich wurde. Der so umfassend Gelobte nahm es gelassen: „Ich bin kein Messi, ich kann nicht so schön dribbeln, also muss ich etwas Anderes beitragen“, meinte er. „Für mich ist es ein gutes Spiel, wenn ich Zweikämpfe gewinnen kann und die Bälle schnell und kurz weiterspielen kann.“

Das war gegen Leverkusen gefordert, deswegen spielte Delaney – nachdem er zuletzt stets draußen hatte bleiben müssen – was nicht so ganz einfach war: „In den letzten fünf Jahren war ich nie drei, vier Spiele nacheinander ohne Spielminuten“, erzählte er. „Es war etwas ungewohnt und vielleicht auch unangenehmen. Aber ich weiß, was ich kann und habe Vertrauen, dass der Trainer es auch weiß. Und wenn er das braucht, was ich kann, will ich da sein.“

Die nächste Gelegenheit dürfte schon bald kommen: Auch am Dienstag, im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona, dürfte jene Zweikampf- und Defnsivstärke, die Delaney verkörpert, besonders gefragt sein.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben