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Auf die Plätze, fertig, blüh…

Der NABU kümmert sich in Oelde (Kreis Warendorf) um den Märzenbecher – ein von der NRW-Stiftung gefördertes Projekt.

Der NABU kümmert sich in Oelde (Kreis Warendorf) um den Märzenbecher – ein von der NRW-Stiftung gefördertes Projekt.

Foto: Jörg Hessel

Essen.  Der Frühlingsbote Märzenbecher steht bei Oelde im Kreis Warendorf schon in den Startlöchern.

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Es ist einer der ersten sonnendurchfluteten Tage des Jahres. Endlich strahlendes Licht nach trostlosen Wochen bedeckten Himmels und nasskalten Wetters. Doch die Klarheit hat Frost mitgebracht. Auch aktuell Anfang März liegen die Temperaturen immer mal wieder unter dem Gefrierpunkt. Ein Hauch von Frühjahr ist dennoch im Naturschutzgebiet Märzenbecherwald und den angrenzenden Flächen in Oelde-Sünninghausen zu spüren.

Erste Vertreter

An besonders geschützten Stellen wagen sich bereits die ersten Vertreter der Märzenbecher an die Oberfläche. Die Pflanzenart aus der Familie der Amaryllis-Gewächse wird auch als Frühlingsknotenblume oder Großes Schneeglöckchen bezeichnet. Seine Rolle als Botschafter des Frühlings im Spätwinter spielt der Märzenbecher in diesem kleinen Wäldchen bei Oelde besonders eindrucksvoll. Aktuell tritt die Blume mit dem glockenförmigen Blütenkelch hier massenhaft auf. Das ist eine Seltenheit. Seit 1995 steht die Pflanze bereits unter Naturschutz.

Flächenankauf

Der Märzenbecherwald und die angrenzenden Flächen werden von der Naturschutzstation Münsterland des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in enger Kooperation mit dem Kreis Warendorf betreut. Das Betreten des Gebietes ist nicht gestattet, damit Boden und Pflanzen unversehrt bleiben. Durch Ankauf von Flächen wurde nicht nur das bestehende Gelände für den Naturschutz gesichert, sondern angrenzendes Terrain durch Umgestaltung in ein artenreiches Biotop verwandelt. Die neu erworbenen Grundstücke bestehen aus Feucht und Nassgrünland, zwei Fischteichen und Schilfröhricht, in dem die seltene Rohrweihe brütet.

Amphibienparadies

NABU und Kreis planen, die Wiesen ohne Dünger und Chemieeinsatz zu bewirtschaften und Kleingewässer mit Flachwasserzonen als Lebensraum für Laubfrosch und Kammmolch herzurichten. Projektleiter Andreas Beulting ist zuversichtlich, dass sich die beiden charakteristischen Amphibienarten hier deutlich vermehren werden: „Laubfrosch und Kammmolch werden im Volksmund auch Froschkönig und Wasserdrachen genannt. Die Kleingewässer bei Oelde-Sünninghausen sind nun ein idealer Lebensraum für beide.“

>>> Jeder Tipp lässt Blumen sprießen

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