Tarifeinigung im Thüringer Gastgewerbe

Zimmerschlüssel hängen am Empfang im Foyer eines Hotels.

Zimmerschlüssel hängen am Empfang im Foyer eines Hotels.

Foto: Martin Schutt/ZB/dpa

Erfurt   Die Gewerkschaftz NGG und der Verband DEHOGA konnten sich am ersten Verhandlungstag auf einen Tarif für die rund 30.000 Beschäftigten einigen.

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Für die 30 000 Beschäftigten im Thüringer Gastgewerbe ist am Donnerstag ein neuer Tarifabschluss vereinbart worden. Schon am ersten Verhandlungstag einigten sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Tarifkommission des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) Thüringen in Erfurt auf einen Abschluss für die kommenden 36 Monate. Die Entgelte steigen im Hotel- und Gaststättengewerbe ab Anfang Februar um 4,0 Prozent, zum 1. Januar 2020 um 3,65 Prozent und ein Jahr darauf um weitere 3,65 Prozent, wie die Tarifparteien am Donnerstagabend berichteten. Für Azubis steigen demnach die Vergütungen während der Laufzeit zwischen 11 und 19 Prozent in den nächsten 36 Monaten, jeweils zum 1. August des Jahres.

Es sei es wichtig gewesen "einen Entgeltabschluss hinzubekommen, der für unsere Mitarbeiter attraktiv ist, aber auch von den Unternehmern getragen werden kann", sagte DEHOGA-Präsident Mark Kühnelt mit Blick auf den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel in der Branche. Der NGG-Landesvorsitzende Uwe Ledwig sprach von einem guten Schritt in die richtige Richtung. Um für alle Beschäftigten Entgelte zu erreichen, von denen man gut leben könne, sei aber noch "ein ordentlicher Weg zurückzulegen". Viele Unternehmen der Branche zahlen keine Tariflöhne. (dpa)

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