Sonderausstellung

Museum auf Usedom zeigt Original-Exponate von Mondlandung

US-Astronaut Edwin "Buzz" Aldrin auf der Mondoberfläche.

US-Astronaut Edwin "Buzz" Aldrin auf der Mondoberfläche.

Foto: dpa

Peenemünde.  Raumfahrt-Fans sollten einen Ausflug auf die Insel Usedom planen. Noch bis zum 8. September gibt es Original-Exponate aus der Raumfahrtgeschichte zu sehen.

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Die erste Mondlandung vor 50 Jahren ist bis zum 8. September Thema einer Sonderausstellung im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) auf Usedom. Das Museum gab ihr den Titel "Wettlauf zum Mond. Viel Lärm um einen kleinen Schritt?".

Als erster Mensch landete der Amerikaner Neil Armstrong am 21. Juli 1969 auf dem Mond und sagte beim Ausstieg: "Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit."

Die Ausstellung zeichnet nach Angaben des Museums die technischen Grundlagen und den Verlauf der Apollo-Missionen sowie auch die Anstrengungen der sowjetischen Raumfahrt nach. Die Mondlandung war demnach auch ein Prestigesieg der USA im Wettstreit mit der Sowjetunion.

Objekte aus der Sammlung von Tasillo Römisch

In Peenemünde sind Objekte aus der Sammlung von Tasillo Römisch zu sehen, der im sächsischen Mittweida ein privates Raumfahrtmuseum betreibt. Gezeigt werden rund 200 Exponate aus der westlichen und östlichen Raumfahrt, darunter eine originale Armlehne des Sitzes der Mondlandefähre, die während der Apollo 11 Mission auf dem Mond war, Bruchstücke der beim Start explodierten russischen Mondrakete N1 sowie ein Handschuh, der zu einem sowjetischen Raumanzug von 1968 gehörte.

Weiterhin werden historische Merchandising- und Werbeartikel, Spielzeug, Titelblätter von Zeitungen, Modelle und Nachbauten ausgestellt. (dpa)

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