Ratgeber

Grüne Versicherungskarte und Unfallbericht im Ausland ratsam

Viele Staus müssen Autofahrer an diesem Wochenende (15. bis 17. April) nicht einplanen.

Viele Staus müssen Autofahrer an diesem Wochenende (15. bis 17. April) nicht einplanen.

Foto: Andreas Gebert

Heilbronn.  Wer mit dem Auto ins Ausland reisen will, sollte sich eine Grüne Versicherungskarte und einen Europäischen Unfallbericht ins Handschuhfach legen.

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Das raten ADAC und die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher (GVI).

Die Karte bekommen Autofahrer kostenlos bei ihrem Kfz-Haftpflichtversicherer. Sie dient im Ausland als Versicherungsnachweis, ist aber in den Staaten der EU und bei der Einreise nach Island, Serbien, Norwegen, Liechtenstein und in der Schweiz lange nicht mehr nötig. Dort gilt allein das Autokennzeichen als Nachweis. Der ADAC rät, sich im Zweifel vor einer Reise ins Ausland beim Kfz-Versicherer zu erkundigen, ob man das Dokument im Reiseland braucht. Dennoch kann es auch in EU-Ländern manchmal noch vorkommen, dass die Polizei nach einem Unfall diese Karte sehen will.

Darauf stehen alle wichtigen Daten, die sich Unfallbeteiligte notieren sollten, so die GVI. Das vereinfache die Abwicklung des Schadens. Dafür ist auch der Europäische Unfallbericht hilfreich, den unter anderem Autoclubs auf ihren Seiten zum Herunterladen oder kostenpflichtigen Bestellen anbieten. (dpa)

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