Aggressives Verhalten

Verkehrsbehinderung: Polizeieinsatz bei türkischer Hochzeit

Die Polizei musste einen Rowdy in Oer-Erkenschwick stoppen.

Die Polizei musste einen Rowdy in Oer-Erkenschwick stoppen.

Foto: Archiv

Oer-Erkenschwick.   Erneut gab es einen Polizeieinsatz, weil sich Gäste einer türkischen Hochzeitsgesellschaft nicht an die Verkehrsregeln gehalten haben.

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Wieder ist die Polizei durch einen Auto-Rowdy auf den Plan gerufen worden, der zu einer türkischen Hochzeitsgesellschaft gehörte. Der 24-Jährige hatte in Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen) auf einer Kreuzung die Reifen durchdrehen und sein Auto im Kreis fahren lassen. Er habe gehupt und den Verkehr «massiv behindert». Eine Streifenwagenbesatzung stoppte den Mann.

«Während die Polizisten den Wagen anhielten und den Fahrer kontrollierten, stießen rund 30 Mitglieder einer türkischen Hochzeitsgesellschaft dazu, zu der auch der 24-Jährige gehörte», sagte ein Polizeisprecher. «Der Versuch der Beamten, beruhigend auf die Gäste einzuwirken, gelang nicht. Aufgrund des zunehmend aggressiven Verhaltens entschieden sich die Polizisten, Verstärkung zu rufen.»

Polizei stellte am Auto gravierende Mängel fest

Als die Unterstützung anrückte, habe sich die Lage wieder beruhigt. Am Wagen des 24-jährigen Oer-Erkenschwickers stellte die Polizei gravierende Mängel fest. Der Wagen wurde sichergestellt. Der Fahrer bekam eine Anzeige.

Zuletzt waren deutschlandweit mehrere Fälle von eskalierten Auto-Aktionen bei Hochzeiten bekannt geworden. Bei Ratingen hatten mehrere Hochzeitsgäste die A3 blockiert und Fotos gemacht. Eine ähnliche Situation gab es laut Polizei bereits Mitte März auf der A40 bei Mülheim/Ruhr. Am vergangenen Wochenende hatten vier Autos die A81 bei Stuttgart blockiert, die Fahrer fotografierten laut Polizei den Stau. (dpa)

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