Fahndung

Toten Hund in Bielefelder Teich entsorgt – Halter ermittelt

Die Polizei hat den Halter des Hundes gefunden.

Die Polizei hat den Halter des Hundes gefunden.

Foto: Michael Kleinrensing (Archiv)

bielefeld.   Nach dem Fund eines toten Hundes in einem Teich in Bielefeld hat die Polizei den Halter ermittelt. Das Tier hatte eine schwere Kopfverletzung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ermittlungserfolg nach einem traurigen Fund in einem Teich in Bielefeld: Spaziergänger haben einen in Bettlaken eingewickelten Kadaver eines Hundes entdeckt und die Polizei gerufen. Die hat den Halter nach eigenen Angaben inzwischen ermittelt. Ob das Tier mutwillig getötet wurde ist noch unklar, eine Tierschützerin sieht aber klare Hinweise dafür.

Die Polizei war nach eigenen Angaben am Ostermontag zu dem Teich gerufen worden. Um den Hund – offenbar ein Labradormischling – aus dem Wasser zu ziehen, wurde die Feuerwehr zu Hilfe gerufen. „Hierbei wurde festgestellt, dass der Hund eine massive Kopfverletzung aufwies“, so die Polizei in einer Mitteilung. Ob der Hund dadurch starb und ob er getötet wurde, sei noch nicht klar.

Christina Schmidt, die mit ihrem „Tiertaxi“ den Kadaver auf Bitten der Polizei in die Klinik gebracht hatte, geht derweil davon aus, dass der Hund erschlagen wurde. Die Röntgenaufnahme habe gezeigt, dass die Schädeldecke zertrümmert sei. „So eine Verletzung kann nicht von einem Zusammenprall mit einem Auto stammen“, sagte Schmidt am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Sie gehe davon aus, dass der Hund mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen worden sei. (dpa)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben