Trump mischt sich in deutsche Asylpolitik ein

Berlin.   US-Präsident Donald Trump hat die Asylpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Die Deutschen wendeten sich deswegen von einer bereits schwachen Koalition in Berlin ab, twitterte der Republikaner am Montag. „Die Kriminalität nimmt in Deutschland stark zu.“ Die Europäer hätten den Fehler gemacht, Millionen Menschen aufzunehmen, die ihre Kultur deutlich veränderten. „Wir wollen nicht, dass bei der Einwanderung bei uns dasselbe wie in Europa passiert!“

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US-Präsident Donald Trump hat die Asylpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Die Deutschen wendeten sich deswegen von einer bereits schwachen Koalition in Berlin ab, twitterte der Republikaner am Montag. „Die Kriminalität nimmt in Deutschland stark zu.“ Die Europäer hätten den Fehler gemacht, Millionen Menschen aufzunehmen, die ihre Kultur deutlich veränderten. „Wir wollen nicht, dass bei der Einwanderung bei uns dasselbe wie in Europa passiert!“

Trump bezog sich mit seinen Äußerungen offensichtlich auf den aktuellen Streit zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer. Der CSU-Chef fordert, in anderen EU-Ländern registrierte Migranten an der Grenze zurückweisen zu dürfen. Merkel dagegen strebt eine europäische Lösung an.

Straftaten sind gesunken

Seehofer hatte im Mai die polizeiliche Kriminalstatistik für 2017 vorgestellt. Demnach fiel die Zahl der registrierten Straftaten in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 1992. Entwarnung wollte Seehofer aber nicht geben.

Der US-Präsident verfolgt im Vergleich zu seinen Vorgängern eine rigide Einwanderungspolitik und will eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten. Zurzeit tobt ein Streit darüber, ob Grenzschützer illegal eingereiste Migranten von ihren Kindern trennen dürfen. Daran äußerte etwa der UN-Menschenrechtsbeauftragte Seid al-Hussein scharfe Kritik.

Trumps Ehefrau Melania ließ über ihre Sprecherin mitteilen, dass sie auf eine rasche Lösung im Streit über eine Einwanderungsreform hoffe. Die First Lady „hasse es zu sehen, wie Kinder von ihren Eltern getrennt werden“, sagte die Sprecherin dem Sender CNN. /rtr

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