April an der Ruhr war der wärmste seit 90 Jahren

Hagen/Essen.   Mit einer Abweichung um vier Grad zum langjährigen Mittel war der April 2018 im Einzugsgebiet der Ruhr der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1927. Und: Im Frühling 2018 (März, April, Mai) gab es 17 Prozent weniger Niederschlag als im Durchschnitt der Jahre 1927 bis 2017. Diese Zahlen teilte gestern der Ruhrverband, der die Talsperren im Sauerland betreibt, mit.

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Mit einer Abweichung um vier Grad zum langjährigen Mittel war der April 2018 im Einzugsgebiet der Ruhr der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1927. Und: Im Frühling 2018 (März, April, Mai) gab es 17 Prozent weniger Niederschlag als im Durchschnitt der Jahre 1927 bis 2017. Diese Zahlen teilte gestern der Ruhrverband, der die Talsperren im Sauerland betreibt, mit.

Während die Monatsmitteltemperatur im März noch unter dem langjährigen Mittel lag, waren der April und der Mai deutlich wärmer; der Mai belegt Platz zwei seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 90 Jahren. Ähnlich ist die Verteilung der Niederschläge im Frühling: Der März liegt dabei annähernd im Durchschnitt. Im April fiel knapp ein Drittel weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel, und auch der Mai fiel, trotz der mancherorts heftigen Unwetter mit Starkregen, im Mittelwert zu trocken aus.

Damit die Ruhr die gesetzlich vorgeschriebene Menge Wasser führt, hat der Ruhrverband bereits Ende April begonnen, Wasser aus den Talsperren abzugeben. Ende Mai betrug der Füllstand der Talsperren im Sauerland immer noch 89 Prozent – der Ruhrverband sieht sich daher„gut vorbereitet“ für weitere Trockenphasen.

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