Eishockey

Bappert: „Wechsel nach Iserlohn war keine gute Entscheidung“

Damals freute sich Tom-Eric Bappert noch auf die Roosters. Mittlerweile bereut er seinen Wechsel.

Damals freute sich Tom-Eric Bappert noch auf die Roosters. Mittlerweile bereut er seinen Wechsel.

Foto: Falk Blesken

Iserlohn.   Wie erwartet verlässt Tom-Eric Bappert die Iserlohn Roosters. Er wechselt innerhalb der DEL nach Krefeld – und bereut eine Entscheidung.

Der 20-jährige Verteidiger Tom-Eric Bappert verlässt wie erwartet die Iserlohn Roosters und wechselt innerhalb der Deutschen Eishockey Liga zum Konkurrenten Krefeld Pinguine. Bappert erhält laut Pressemitteilung der Krefelder „einen mehrjährigen Vertrag“.

Bis 2014 spielte der gebürtige Mendener im Iserlohner Nachwuchs. Nach drei Jahren in Salzburg und Köln folgte 2017 der Sprung in die kanadische Juniorenliga. Im Frühjahr 2017 nahm er mit der deutschen Nationalmannschaft an den U18-WM in der Division 1A teil. Im vergangenen Sommer wechselte Bappert zurück nach Iserlohn.

Diesen Wechsel bereut der Sauerländer im Nachhinein. „Vor einem Jahr habe ich mich für Iserlohn entschieden, um näher bei meiner Familie zu sein“, wird er in der Pressemitteilung zitiert. Und: „Leider ist dies im Nachhinein keine gute Entscheidung gewesen. Zwar habe ich nun 20 DEL-Spiele in meiner Vita stehen, aber Eiszeit hatte ich keine. Das war oftmals frustrierend für mich.“

Bappert: „Nun liegt es an mir“

Matthias Roos, Sportdirektor und Geschäftsführer der Pinguine, sagte über Bappert: „Er ist ein talentierter Verteidiger, der es insbesondere über unser U23-Team in die DEL schaffen möchte.“

Der Mendener Bappert, der bereits von Mai bis August 2017 in Krefeld trainierte, freut sich auf die neue Herausforderung: „Umso glücklicher bin ich nun, dass Matthias Roos Verständnis für meine Entscheidung zugunsten meines Heimatvereins hatte und ich nun doch die Chance erhalte in Krefeld zu spielen“, sagte Bappert. Und er ergänzte: „Das Konzept des U23-Teams hat mich sofort überzeugt. Ich habe die Möglichkeit am Vormittag mit den Profis in der DEL zu trainieren und am Abend auf der anderen Straßenseite mit dem Oberligateam. Nun liegt es an mir, zu zeigen, was ich kann. Die Bedingungen und Möglichkeiten könnten hier kaum besser sein.“

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