Rattenplage

Kita geräumt – 47 Kinder müssen Ratten weichen

Das geschlossene Tor der Kindertagesstätte St. Aposteln.

Das geschlossene Tor der Kindertagesstätte St. Aposteln.

Foto: Oliver Schaper

Dortmund.  Die Kindertagesstätte St. Aposteln in der Dortmunder Nordstadt ist geräumt worden: Es liefen Ratten durch die Räume.

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Wie erst jetzt bekannt wurde, war der Rattenbefall in der katholischen Kita in der Gneisenaustraße schon vor einer Woche aufgefallen. Erzieherinnen hatten in den Räumen nicht nur Spuren von Ratten entdeckt – es huschte auch ein Nager durch die Räume.

„Sofort haben wir die Eltern angerufen, sie informiert und sie gebeten, ihre Kinder abzuholen“, berichtet Birgit Sprenger, die pädagogische Fachbereichsleiterin der Kita gGmH, zu der insgesamt 48 katholische Kindergärten gehören, unserer Redaktion. Die Kita wurde sofort geschlossen. Ein Schädlingsbekämpfer sei noch am selben Tag vor Ort gewesen. Daraufhin habe man sich zunächst entschieden, die Kita zunächst bis Ende dieser Woche zu schließen.

Ersatzbetreuung ist organisiert

Eine Ersatzbetreuung für Kinder berufstätiger Eltern ist in einer benachbarten Kita der St.-Getrudis-Gemeinde sichergestellt. „Dort haben wir am Freitag die Räume hergerichtet, so dass wir dort ab Montag die Kinder betreuen konnten“, berichtet Birgit Sprenger.

Inzwischen habe man sich nach Beratung mit Gesundheitsamt, Jugendamt, Landesjugendamt und Schädlingsbekämpfer für eine längere Schließung entschiede – vorerst bis 5. April. Dies geschehe zum Schutz der Gesundheit der Kinder und Mitarbeiter, da Giftköder und Fallen in der Kita ausgelegt wurden, so Sprenger.

Die Ursache muss noch geklärt werden

Im Zuge der Schädlingsbekämpfung solle ebenfalls nach der Ursache für den Nagerbefall geforscht werden. Erst wenn die Ursache gefunden, der Befall beseitigt und alle Schäden behoben sind sowie alle Bereiche entsprechend gereinigt und desinfiziert wurden, werde man den Kitabetrieb wieder aufnehmen.

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