Verjährung bei sexuellem Kindesmissbrauch

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Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2015 können Opfer von schweren Sexualstraftaten noch bis zur Vollendung ihres 30. Lebensjahrs auf eine Bestrafung ihrer Peiniger hoffen. Grundsätzlich kann die Verjährungsfrist von Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 20 Jahren liegen. Abhängig ist diese Frist von der Schwere der Tat. Sie beginnt generell, wenn die Tat endet, kann aber auch erst mit der Vollendung des 21. Lebensjahrs beginnen. Mehr Informationen gibt es beim „Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs“ der Bundesregierung (UBSKM): beauftragter-missbrauch.de

Markus Diegmann und sein Verein „Tour41“ (tour41.net) kämpfen für eine völlige Aufhebung der Verjährung bei sexuellem Kindesmissbrauchs. „Die Täter“, sagt er, „zerstören Menschenleben“, deshalb solle der Kindesmissbrauchs ähnlich wie Mord geahndet werden. Unterschriften für seine Online-Petition unter change.org

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