Lockerungen

Corona-Regeln NRW: Maskenpflicht bis Mitte August verlängert

Masken: Warum eine freie Nase das Infektionsrisiko erhöht

China und Corona: Kann man Studien aus dem Land trauen? Welche Rolle spielt die Nase bei der Übertragung? Virologe Prof. Dittmer im Interview.

Beschreibung anzeigen

Essen.  Feste wie Hochzeiten sind wieder mit mehr Gästen möglich. Änderungen bei Einreise aus Risikogebieten. Überblick über die Corona-Regeln in NRW.

In vielen Lebensbereichen treten in Nordrhein-Westfalen immer weitere Corona-Lockerungen in Kraft. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten aber weiter strenge Hygiene-Auflagen, wie zum Beispiel der Mindestabstand von 1,5 Metern. Diese Regelungen bleiben noch mindestens bis zum 11. August in Kraft.

Update 12. Juli: Das Landeskabinett hat Änderungen für die Coronaschutzverordnung und die Corona-Einreiseverordnung beschlossen und sie bis zum 11. August 2020 verlängert. Die Änderungen treten am 15. Juli in Kraft. Nach Mitteilung des Ministeriums sind neben den allgemeinen Hygieneregeln die drei Grundregeln weiterhin unerlässlich: das Abstandsgebot, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten.

Angehoben wurden die Personengrenzen für private Veranstaltungen: Das betrifft vor allem Feste aus besonderem Anlass, insbesondere Hochzeiten, die bei Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung der Teilnehmenden nun mit bis zu 150 Personen gefeiert werden dürfen. Gleiches gilt für Beerdigungen. Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert, ab dem ein Hygienekonzept vorgelegt werden muss, von 100 auf 300 Personen angehoben. Die Begrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht. Auch die zulässige Zuschauerzahl wird von 100 auf 300 erhöht.

Wichtige Änderungen gibt es auch bei der Rückkehr aus Risikogebieten: In der Coronaeinreiseverordnung wird ab sofort dem Umstand Rechnung getragen, dass ausreichende Testkapazitäten vorhanden sind, um Menschen zu testen, die aus festgelegten Risikoländern einreisen oder zurückkehren.

Die Ausnahmen von der Quarantänepflicht wurden reduziert. Insbesondere werden Beschäftigte aus „kritischen Infrastrukturen“, die nun ihren Sommerurlaub in einem Risikogebiet verbringen, nicht mehr automatisch von der Quarantänepflicht ausgenommen, sondern nur nach einem negativen Test. Dasselbe gilt, wenn im Risikogebiet ein Verwandtenbesuch erfolgt ist.


Coronavirus in NRW – Die Lockerungen im Überblick

Alle bisherigen Lockerungen haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt Keine Lust zu scrollen? Mit einem Klick auf ein Thema gelangen Sie zum entsprechenden Abschnitt dieses Artikels:

>>> Zum NRW-Newsblog


Kontaktbeschränkungen gelten weiter, werden aber gelockert

Die coronabedingten Kontaktbeschränkungen in Nordrhein-Westfalen sind mindestens bis zum 11. August verlängert worden.

Für Neuinfektionen gilt eine Obergrenze: In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage müssen die Lockerungen wieder zurück genommen werden. Davon betroffen waren Mitte Juni die Kreise Gütersloh und Warendorf nach einem großen Infektionsgeschehen in einem Fleischbetrieb.

Der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen soll noch für lange Zeit gelten. Weiter gültig ist die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen sowie in Bussen, Bahnen, auf Wochenmärkten, an Haltestellen, Bahnhöfen, in Taxis, Arztpraxen, Post, Bank und Tankstellen. Sie besteht weiterhin.

Lesen Sie im Folgenden, wie es in den verschiedenen Branchen und Bereichen weitergeht und welche Lockerungen wo gelten:

Schulen – Regelbetrieb nach den Sommerferien geplant


Am 23. April waren zunächst die Abschlussjahrgänge zurückgekehrt, am Donnerstag, 7. Mai, öffneten die Grundschulen in NRW wieder für Viertklässler. Seit 11. Mai, gilt in NRW wieder Präsenzunterricht an den Grundschulen und den weiterführenden Schulen.

Nach den Sommerferien sollten alle Schulen „zu einem verantwortungsvollen Regelbetrieb zurückkehren, sofern die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt“, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Seit dem 20. Juni sind Abschluss- und Abi-Feiern wieder erlaubt - allerdings ohne Eltern. Minderjährige müssen eine Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten mitbringen, jede Party muss mindestens zwei Tage vorher bei den Gesundheitsbehörden angemeldet werden. Diese können die Feiern bei einem lokalen Corona-Ausbruch auch verbieten.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Kitas – das sind die nächsten Schritte in der Corona-Krise


Auch die Betreuung in den Kitas wurde schrittweise wieder geöffnet: Am 14. Mai, kehrten zunächst die Vorschulkinder, die einen besonderen Förderbedarf haben, sowie Kinder mit Behinderungen in die Kitas zurück. Ebenfalls seit Donnerstag, 14. Mai, dürfen Kinder ab 2 Jahren wieder bei Tagesmüttern oder -vätern betreut werden. Seit Donnerstag, 28. Mai, dürfen alle Vorschulkinder zumindest tageweise wieder in die Kita. Seit dem 8. Juni gilt für alle Kita-Kinder in NRW ein eingeschränkter Regelbetrieb.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Besuche in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sind möglich


Die Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen wurden pünktlich zum Muttertagswochenende gelockert: Seit Samstag, 9. Mai, dürfen Familienangehörige und Freunde die Heimbewohner wieder unter Auflagen besuchen.

Möglichst außerhalb des Pflegeheims – in Containern, Zelten oder auf Terrassen – dürfen dann höchstens zwei Personen einen Heimbewohner zwei Stunden lang treffen. Außerdem könnten in den Eingangsbereichen „Besuchszimmer“ eingerichtet werden, ebenfalls für bis zu zwei Gäste.

Patienten in nordrhein-westfälischen Kliniken dürfen seit dem 20. Mai unter Einschränkungen wieder Besucher empfangen. Pro Patient ist ein täglicher Besuch von maximal zwei Personen gestattet, teilte die Krankenhausgesellschaft NRW mit. Dabei bezieht sich der Verein auf die aktuellen Corona-Schutzverordnungen, die zuvor vom NRW-Gesundheitsministerium an die Krankenhäuser übermittelt wurden.

Abstands- und Hygieneregeln sind strengstens zu beachten. Zudem werden Besuchsregister geführt und es ist den Krankenhäusern gestattet, Zeiträume für die Besucher festzulegen.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Gastronomie und Hotels: Diese Corona-Lockerungen greifen


In NRW dürfen Gastronomiebetriebe seit dem 11. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Kneipen und Bars folgten am 15. Juni. An einem Tisch dürfen maximal Gruppen von zehn Personen, Familienmitglieder oder Bewohner zweier Hausstände sitzen. Zwischen den Rückenlehnen zweier Stühle müssen anderthalb Meter liegen. Pflicht ist, den Gästen feste Plätze zuzuweisen und ihre Namen zu registrieren.

Das Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ist am Sitzplatz aufgehoben. Beim Betreten des Lokals oder beim Gang zur Toilette muss jedoch eine Maske angelegt werden.

Mit Änderung vom 15. Mai dürfen Restaurants nun auch wieder Buffets anbieten. Vor jedem „Gang“ müssen sich die Gäste die Hände desinfizieren und bei der Nutzung eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Um die Einnahmeausfälle bei Restaurants, Kneipen, Cafés, Hotels etwas zu kompensieren, hat das Bundeskabinett eine Mehrwertsteuersenkung für Speisen von 19 auf sieben Prozent beschlossen. Die Steuersenkung ist zunächst auf ein Jahr befristet und gilt seit dem 1. Juli. Getränke sind davon ausgenommen.

Hotels, auch kleine Pensionen, empfangen wieder Touristen. Auch die Campingplätze dürfen öffnen Viele von ihnen sind aber längst ausgebucht und verlangen das Einhalten strenger Hygieneregeln. Etwa die Hälfte der Jugendherbergen in NRW ging am Freitag, 29. Mai, wieder an den Start: 16 in Westfalen, neun im Rheinland.

Fachmessen und Fachkongresse können mit Schutzkonzepten und beschränkter Besucher- und Teilnehmerzahl seit dem 30. Mai wieder stattfinden.

In den Sommerferien sind Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche unter strengen Infektionsschutzregeln zulässig.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Einzelhandel: Alle Geschäfte dürfen unter Corona-Auflagen wieder öffnen


Alle Geschäfte dürfen unter Auflagen öffnen. Als Vorgabe gilt ein Kunde pro sieben Quadratmeter Ladenfläche. Die Umsetzung der Regel muss durch die Einzelhändler sichergestellt werden. Supermärkte behelfen sich beispielsweise damit, die Ausgabe von Einkaufswagen zu regulieren, um so die Zahl der Kunden im Geschäft zu befrenzen.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Dienstleistungen: Auch Tattoo- und Piercing-Studios öffnen wieder


Den Friseuren und Fußpflegern ist es seit dem 4. Mai wieder erlaubt, ihre Salons unter strengen Auflagen wieder zu öffnen. Handwerker können schon seit Beginn der Corona-Krise ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Dabei müssen sie die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln strikt beachten.

Seit dem 11. Mai dürfen auch Betriebe aus dem Bereich der Körperpflege wie Kosmetik-, Waxing- und Nagelstudios sowie Massagepraxen wieder öffnen. Es gelten strenge Hygieneauflagen.

Tattoo- und Piercingstudios dürfen seit dem 20. Mai wieder öffnen.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Sportvereine, Fitnessstudios und Schwimmbäder


Unter freiem Himmel ist der Trainingsbetrieb in Sportvereinen seit dem 7. Mai wieder erlaubt. Kontaktsport (auch in geschlossenen Räumen) ist seit dem 15. Juni wieder für Gruppen bis zu zehn Personen zulässig. Am 12. Juli hob die Landesregierung diese Zahl auf 30 Personen an – sowohl im Freien als auch in der Halle. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden. Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts drinnen und draußen wieder zulässig. Die zulässige Zuschauerzahl liegt bei maximal 300 Personen.

Fitnessstudios und Sporthallen durften seit dem 11. Mai wieder öffnen – dabei müssen sie die strengen Kontakt- und Hygieneauflagen einhalten.

Seit dem 20. Mai dürfen unter Auflagen auch die Freibäder wieder öffnen. Am 30. Mai folgten die Hallenbäder. Seit dem 15. Juni ist auch der Besuch von Erlebnis- und Spaßbädern wieder erlaubt.

Tanzsport ist wieder möglich, wenn man mit einem festen Partner tanzt und ansonsten 1,5 Meter Abstand zu anderen Paaren hält.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Spielplätze, Parks, Botanische Gärten, Zoos und Freizeitparks


Seit Montag, 4. Mai, dürfen Museen und Ausstellungen, Gedenkstätten sowie Weiterbildungseinrichtungen wie Volkshoch- und Musikschulen wieder öffnen. Das gilt auch für Zoos sowie Garten- und Landschaftsparks. Seit Donnerstag, 7. Mai., dürfen in NRW auch Spielplätze wieder öffnen – wenn die Begleitpersonen der Kinder einen Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten. Das Picknicken in Parks und anderen öffentlichen Orten ist seit dem 20. Mai, wieder erlaubt, Grillen dürfen Gäste seit dem 15. Juni wieder.

In Museen darf die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Besucher nicht höher sein als eine Person pro sieben Quadratmeter der Ausstellungsfläche.

Floh- und Trödelmärkte sind mit Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten erlaubt.

Auch Freizeitparks dürfen seit dem 11. Mai wieder öffnen. Für temporäre Freizeitparks, wie zum Beispiel funDOmio in Dortmund, hat die Landesregierung besondere Regeln aufgestellt, die ab dem 2. Juli gelten. Demnach sollen Tickets nach Möglichkeit online gekauft werden. Kontaktdaten sowie die Zeit des Betretens und Verlassens werden gespeichert. Auf dem Gelände darf sich maximal ein Besucher pro 7 Quadratmeter aufhalten. Beschäftigte von Schaustellern etc. sind dabei nicht mitzurechnen, soweit ihre Zahl eine Person je 35 Quadratmeter Ausstellungsfläche nicht übersteigt. Weiteres Servicepersonal ist jedoch mitzurechnen.

Schausteller müssen bei ihren Fahrgeschäften beachten, dass der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann. Ist das nicht möglich, gilt auf Fahrgeschäften wie Riesenrad oder Karussell die Maskenpflicht. Die Pflicht gilt auch in geschlossenen Kabinen und Gondeln. Für Laufwege und Wartebereiche sind Abstandsmarkierungen anzubringen. Alkohol darf nicht verkauft werden.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Theater, Kinos, Konzerte, Diskos und Gottesdienste


Kinos, Theater, Oper und Konzerthäuser können seit dem 30. Mai wieder öffnen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern kann entfallen, wenn es feste Sitzplätze gibt. Dann muss ein Sitzplan erstellt werden, der genau erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote mit festen Sitzplätzen.

Veranstaltungen mit mehr als 300 Menschen sind zugelassen, wenn der Veranstalter dafür garantieren kann, dass die Hygienevorgaben und Mindestabstände eingehalten werden. Zwischen Musikern und Publikum müssen beispielsweise vier Meter Mindestabstand eingehalten werden. Zwischen Sängern gilt ein Abstand von mindestens drei Metern, zwischen Musikern mit Blasinstrumenten zwei Meter.

In Theatern und Kinos darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden, sofern sichergestellt ist, dass zwischen den Besuchern ausreichend Abstand herscht. Snacks wie Popcorn oder Nachos soll es weiter im Kino geben, allerdings wird es an den Verkaufsstellen Hygienevorschriften ähnlich wie in Supermärkten und anderen Geschäften geben. So muss auch in der Schlange oder bei dem Gang zur Toilette ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Großveranstaltungen sind bis zum 31. Oktober nicht gestattet. Dazu zählen laut Coronaschutzverordnung Festivals, Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste und Weinfeste.

Clubs und Diskotheken müssen weiterhin geschlossen bleiben. Eine Diskotheken-Betreiberin aus Köln hatte gegen das aktuelle Betriebsverbot zum Schutz vor Corona geklagt. Das oberste Verwaltungsgericht des Landes NRW entschied, dass die Corona-Schutzverordnung nicht zu beanstanden sei, wenn das Land annimmt, dass in Clubs und Diskotheken ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe. Besucher hielten sich dort dicht aneinander gedrängt auf oder tanzten - und das in üblicherweise schlecht belüfteten Räumen und bei häufig wechselnden Gästen.

Das OVG geht auch nicht davon aus, dass die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen einer Gesichtsmaske bei einer Öffnung von Clubs und Diskotheken realistisch wäre. Die Antragstellerin hatte argumentiert, dass die fortdauernde Anordnung der Betriebsschließung ohne angemessenen finanziellen Ausgleich rechtswidrig sei. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

In Museen darf die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Besucher nicht höher sein als eine Person pro sieben Quadratmeter der Ausstellungsfläche.

Gottesdienste sind seit dem 1.Mai wieder erlaubt. In den Bänken sind Abständen zwischen einzelnen Gruppen einzuhalten. Wer zum Beispiel die Messe mit seinen Kindern besucht, darf zusammen sitzen, muss aber zur nächsten Gruppe mindestens 1,50 Meter Abstand einhalten. Je nachdem, wie sich die Gemeinde organisiert hat, sind auch Namens- und Adresslisten möglich.

Zurück zur Themenübersicht

Private Feiern und Veranstaltungen


Feste wie Jubiläen, Hochzeiten, Taufen, Geburtstage, Beerdigungen oder Abschlussfeiern sind unter Auflagen seit dem 15. Juni wieder erlaubt. Seit dem 12. Juli dürfen daran wieder maximal 150 Personen teilnehmen. Das Abstandsgebot und die Verpflichtung, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, gilt bei diesen Festen nicht, sofern sichergestellt ist, dass die Teilnehmer nachverfolgt werden können. Auf Hygienevorkehrungen sollten die Feiernden dennoch achten, heißt es in der Verordnung.

Der Veranstaltung muss ein „herausragender Anlass“ zu Grunde liegen – Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter bleiben weiterhin untersagt.

Zurück zur Themenübersicht

Tourismus

Das Übernachten innerhalb von NRW aus touristischen Zwecken ist seit dem 11. Mai wieder erlaubt. Ferienwohnungen in NRW und Campingplätze des Landes sind wieder geöffnet. Die Bundesregierung hat zudem die Reisewarnung für 27 europäische Länder aufgehoben. Touristische Übernachtungen jedoch weiterhin untersagt für Personen, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

In den Sommerferien sind Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche unter strengen Infektionsschutzregeln zulässig.

Ihren Betrieb ebenfalls wieder aufnehmen konnten Schifffahrtsbetriebe, Rad- und Bootsverleiher.

Fahrgäste von Busreisen müssen sich vor jedem Betreten des Busses die Hände waschen oder desinfizieren. „Auf nicht kontaktfreie Begrüßungsrituale (Händeschütteln etc.) ist zu verzichten.“ Jeder Fahrgast bekommt einen festen Platz. Die Fahrgäste sind beim Ein- und Ausstieg sowie beim Aufstehen verpflichtet, eine Mund-Nase-Maske zu tragen. „Bordtoiletten bleiben außer Betrieb.“ Am Ziel müssen durch das Personal „Kontaktstellen wie z.B. Haltegriffe, Armlehnen und Klapptische desinfiziert oder mit einem Haushaltsreiniger gereinigt“ werden.

↑ Zurück zur Themenübersicht

(red mit mko, tobi, dpa)

Leserkommentare (10) Kommentar schreiben