Doppelmord

Motiv für Mord an Gelsenkirchener Masseurinnen weiter unklar

In diesem Massage-Salon  im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Kirchstraße wurden die beiden Frauen am 30. Oktober erstochen. Die Hintergründe sind weiterhin unbekannt.

Foto: Martin Möller

In diesem Massage-Salon im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Kirchstraße wurden die beiden Frauen am 30. Oktober erstochen. Die Hintergründe sind weiterhin unbekannt. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Der Tatverdächtige ist weiterhin flüchtig, in welcher Beziehung er zu den ermordeten Mitarbeiterinnen des Massagesalons steht, bleibt unklar.

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Der per Öffentlichkeitsfahndung gesuchte 37-jährigen chinesische Staatsbürger Linpeng Lin ist weiterhin flüchtig. Staatsanwaltschaft und Mordkommission suchen ihn als Tatverdächtigen im Fall der beiden erstochenen Mitarbeiterinnen eines chinesischen Massagesalons in der Kirchstraße vom Sonntag, 30. Oktober.

Opfer waren Mitarbeiterinnen im Massagesalon

Die 46 und 56 Jahre alten Opfer waren Mitarbeiterinnen in dem Salon, wie Staatsanwältin Birgit Jürgens gegenüber der WAZ jetzt einräumte. In welcher Beziehung der Tatverdächtige zu ihnen stand, ob es überhaupt eine Beziehung gab und warum der Mann sich zur Tatzeit dort aufhielt, sei weiterhin unklar, betonte sie. Auf den Gesuchten seien die Ermittler aufgrund von Zeugenaussagen gekommen.

Klar erscheint mittlerweile, dass es in dem Massagesalon nicht allein um Gesundheitsleistungen im Bereich traditioneller Medizin ging. In einschlägigen Foren sind deutlich darüber hinaus gehende Dienstleistungen beschrieben, die dort auf Wunsch buchbar waren.

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