Schwimmen

Das sind die schönsten Freibäder und Badeseen in der Region

Bei heißen Temperaturen hilft nur der Sprung ins kalte Nass!

Bei heißen Temperaturen hilft nur der Sprung ins kalte Nass!

Foto: FUNKE Foto Services

Essen.  Bei heißem Sommerwetter sorgen die Badeseen in der Region für die richtige Abkühlung. Viele haben zudem eine gute Wasserqualität. Eine Übersicht.

Das Ruhrgebiet bietet viel, aber Meer gehört nicht dazu. Das ist allerdings kein Grund, an heißen Sommertagen auf eine Abkühlung zu verzichten. Denn die Region bietet eine große Zahl an Freibädern und Badeseen unterschiedlichster Größe und Art.

Da ist für jeden etwas dabei: Für den Naturfreund, für den Leistungssportler und natürlich auch für denjenigen, der eigentlich nur auf seinem Handtuch liegen und sich von der Sonne braten lassen will. Wir zeigen, an welchen zugelassenen Badestellen und Freibädern im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Sieger- und Sauerland, es sich ausspannen lässt.

Klicken Sie auf die Karte und wählen sie ein Freibad aus, zu dem sie weitere Informationen über Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Besonderheiten erhalten möchten.

Badeseen werden regelmäßig untersucht

Besonders erfreulich ist, dass das Schwimmen und Planschen an 100 zertifizierten Badestellen in Nordrhein-Westfalen in ausgezeichneter Wasserqualität möglich ist: «Wer mit seinen Kindern schwimmen gehen und sicher gehen will, dass von dem Wasser keine gesundheitlichen Gefahren ausgehen, sollte dies an einer der 109 Badestellen tun, die nach europäischen Badegewässer-Standards überwacht werden», rät Wilhelm Deitermann, Sprecher des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv).

An diesen Badestellen nehmen die Betreiber regelmäßig Proben und lassen das Wasser auf mögliche Keimbelastungen untersuchen. Auf der Internetseite http://www.badegewaesser.nrw.de/ werden die Messergebnisse regelmäßig aktualisiert. Zuletzt waren 105 Badestellen «ausgezeichnet», zwei erhielten die Bewertung «gut» und eine nur ein «ausreichend». In einem weiteren Fall ist die Zertifizierung noch nicht abgeschlossen.

Keimbelastete Seen werden kurzfristig gesperrt

In der Übersicht im Internet werde auch bekannt gegeben, wenn eine Badestelle so sehr mit Keimen belastet ist, dass sie kurzfristig gesperrt werden muss. Das sei aber in dieser Badesaison an den Badestellen mit Siegel noch nicht vorgekommen. «Es kann aber auch kurzfristig immer mal wieder passieren: Ein Badesee ist kein Freibad sondern Natur», sagt Deitermann.

Übermäßige Verunreinigungen durch Wasservögel oder Einleitungen aus Landwirtschaft und Kläranlagen können die Keimbelastung über die Grenzwerte klettern lassen. Dann werde auch schon einmal ein Badeverbot verhängt. (dpa/dor)

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