Eichenprozessionsspinner

Schwere Vorwürfe: Ausschlag nach Besuch im Waldbad Hilden

Beim entfernen der Schädlinge spezielle Kleidung notwendig.

Beim entfernen der Schädlinge spezielle Kleidung notwendig.

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hilden.  Gäste des Hildener Freibades leiden durch Eichenprozessionsspinner an Ausschlag. Bereits vor einer Woche wurden erste Nester entfernt.

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Nach dem Besuch des Waldbades in Hilden hatten mehrere Besucher juckenden Ausschlag. Schuld daran sind die giftigen Haare der Eichenprozessionsspinner. Kommt man mit ihren Brennhärchen in Berührung, kann das allergische Reaktionen, Juckreiz oder Atemprobleme auslösen.

Obwohl die Stadtwerke wussten, dass es im Waldbad einen Befall der Schädlinge gab, hatte das Bad weiterhin geöffnet, wirft Ursula Brandes den Stadtwerken auf Facebook vor. Dazu postete sie ein Foto vom Bauch ihres Enkels mit rotem Ausschlag. Ihr Post wurde von mehr als 4000 Leuten geteilt.

Bis Sonntag gab es keine Hautreizungen mehr

Die Stadtwerke Hilden teilten auf Anfrage dieser Redaktion mit, dass bereits vor einer guten Woche Nester der Eichenprozessionsspinner im Freibad entdeckt wurden. „Fachleute haben sie entfernt. Danach gab es keine Hautreizungen mehr“, erklärt Sabine Müller, Sprecherin der Stadtwerke. „Deshalb haben wir auch keine Warnhinweise aufgestellt.“

Am Sonntag seien wieder vermehrt Hautreizungen aufgetreten. Viele Badegäste beschwerten sich über die mangelnden Hinweise. „Experten haben am Montag direkt die Stellen abgesucht. Die Liegewiese bleibt aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Zusätzlich informieren seit Montag Aufsteller über mögliche Risiken“, sagt Müller. Seitdem werde die Außenanlage täglich von Mitarbeitern des Waldbades kontrolliert. (red)

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