Extra Drei

Zurück in die Zukunft

Wenn man Menschen nach der Zukunft befragt, darf man sich nicht wundern, wenn eher skeptische Antworten kommen. Nach dem, was hinter uns liegt...

Zwischen den Jahren schaut man ja traditionell nach vorne – was ändert sich, was erwarten wir? Manche Umfragen blicken dabei nicht nur ins nächste Jahr, sondern auch kühn in die Zukunft. Ihr Fazit ist wenig schmeichelhaft. Wir Deutschen, hat „Forschung aktuell“ herausgefunden, bleiben skeptisch und pessimistisch, gefragt wurde für das Jahr 2030.

Angesichts der Klopper der letzten Jahre könnte man auch sagen, wir sind vorsichtig geworden. Was schief gehen kann, wird schief gehen, sagt der Amerikaner dazu und nennt es „Murphys Gesetz“.

Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass bis 2030 die US-Präsidentschaft von Donald Trump (dann 84) automatisch an seinen Sohn geht, was den Bürgern die lästige Wählerei erspart. In Nordkorea klappt das auch. Die britische Queen dagegen ist mit 104 immer noch im Amt, derweil ihre Landsleute wegen des Brexit nach Europa flüchten, scharenweise werden Briten in Schlauchbooten aus dem Ärmelkanal gefischt. Die Niederlande haben bis dahin angesichts des steigenden Meeresspiegels zum dritten Mal ihre Deiche erhöht und alle verfügbaren Grundstücke des Sauerlandes aufgekauft, die Ruine des Berliner Flughafens wurde endgültig zum Vergnügungspark, aber leider sind die Autobahnbrücken in NRW immer noch für Lkw gesperrt.

Da kann man nur hoffen, dass wir bis 2030 wenigstens wieder eine Regierung haben. Wie, ist Ihnen gar nicht aufgefallen? Sehen Sie – es ist alles halb so schlimm!

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