Extra Drei

Platten am Hinterkopf

Geheimratsecken, schütteres Haar, Glatze – für die meisten Männer kein Problem. Aber wehe, uns Frauen droht ein flacher Hinterkopf – Hölle!

Ich habe von einem ernsten Problem gelesen, über das Frauen nicht gerne sprechen: das Haarplattenproblem, neudeutsch „Out-of-Bed-Hair-Day“.

Die Symptome zeigen sich in fortgeschrittenem Alter, wenn im Schlaf das dünner werdende Haar am Hinterkopf so platt gedrückt wird, dass man morgens aussieht, als habe man mit der Pfanne eins übergebraten bekommen. Männer bleiben, meist wegen einer vorhandenen Glatze, von diesem Übel verschont.

Da haben wir sie wieder, die Ungerechtigkeit. Wo sonst zeigt sich Diskriminierung mehr, als auf dem Kopf? Damit meine ich nicht mal die Bedeckung weiblichen Haupthaares aus religiösen Gründen, nein, nehmen wir allein die Summen, die Frauen beim Friseur ausgeben. Mein Rekord inklusive Tönung, Massage und Prosecco waren 189 Euro, worauf ich den geplanten Sommerurlaub absagte. Das Geld, das mein Mann beim Friseur ausgibt, würde gerade für eine Currywurst-Pommes reichen.

Und wofür das alles? Um im Alter am Hinterkopf einen Platten zu haben, es sei denn, man schläft im Sitzen oder hintenrum voll mit Lockenwicklern.

Am besten, man geht überhaupt nicht mehr ins Bett.

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