Extra Drei

Ich denke, also fahr ich

Na, zu welcher Kategorie gehört er wohl?  Rowdy oder Normalo?

Foto: Marius Becker

Na, zu welcher Kategorie gehört er wohl? Rowdy oder Normalo? Foto: Marius Becker

Fahr’n, fahr’n, fahr’n - hängt natürlich davon ab, welches Automobil. Da gibt es nämlich ziemliche Unterschiede bei den Fahrertypen...

Ich denke, also bin ich, hat mal ein gewisser René Descartes behauptet. Der Mann war Philosoph, damit ein anerkannter Denker – und trotzdem ist die hiesige Autoszene längst schon einen Schritt weiter. Fernab von „Cogito ergo sum“ lautet das Motto der 50. Essener Motor Show: „Du bist, was du fährst.“

Donnerwetter, ganz schön abgefahren – da fragt man sich natürlich sofort: Was fahre ich denn eigentlich für eine Karre? Und mal angenommen, ich hätte einen Stern auf der Kühlerhaube, bin ich dann ein Sternengucker, so was wie ein Astronom?

Es gibt ja auch Leute, die schnurren im Jaguar durch die Gegend – sind die Fahrer allesamt wilde Katzen? Raubtiere? Oder die Audi-Typen. Die haben Ringe am Kühler. Sind das Schlagringe? Alles Brutalos? Oder sind das Olympioniken, also große Sportler?

Bei VW ist die Sache ja klar. Volkswagen, Schlitten für den Normalo, den Max Mustermann des Autos. Und Ford-Fahrer? Opel? Schwierig. Sparen wir uns die Fortsetzung.

Du bist, was du fährst? Ganz unter uns, ich würde zu gerne einen Elektrowagen steuern. Muss mir das zu denken geben? Habe ich kein Benzin im Blut? Bin ich nur eine Batterie? Ein Roboter? Ein Elektrolurch? Ständig auf Strom?

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