Extra Drei

Ho-ho-hooo aus dem Weltraum

Peter Toussaint
 Peter Toussaint  

Peter Toussaint Peter Toussaint  

Forscher haben einen merkwürdigen Himmelskörper beobachtet. Ausgerechnet jetzt vor Weihnachten. Wir ahnen, was das in Wirklichkeit ist.

Wenn wir in den Himmel gucken, wollen wir meistens nur wissen, ob wir einen Regenschirm mitnehmen müssen. Das ist unsere laienhafte, wissenschaftlich völlig unzureichende Weise der Himmelsbeobachtung. Das bringt uns höchstens trocken ins Büro. Weiter bringt die Menschheit insgesamt das eher nicht.

US-Astronomen schauen da zum Glück etwas genauer hin. Sie beobachten derzeit mit großem Interesse einen Asteroiden mit dem Namen „Oumuamua“. Einige glauben, er könne ein Geheimnis in sich tragen. Vom Green-Bank-Teleskop im Bundesstaat West Virginia aus ist jetzt ein Lauschangriff auf Oumuamua gestartet. Das ist alles sehr spannend. Die ganze Lauscherei wird vom britischen Astrophysiker Stephen Hawking unterstützt. Und einem russischen Milliardär ist’s 100 Millionen US-Dollar wert .

Das Programm „Breakthrough Listen“ widmet sich der Suche nach extraterrestrischer Intelligenz. Unser Omma-omma ist Millionen Jahre unterwegs und verblüfft die Wissenschaftler mit seiner ungewöhnlichen Form: Er ist rund fünfmal so lang wie breit - anders als alle Asteroiden aus unserem Sonnensystem, die bislang beobachtet wurden.

Unsereins vermutet ja, dass dieses mysteriöse Dings eine rote Nasenspitze hat. Und ist ja klar, was man durch die superempfindlichen Hightech-Lauscher hören wird: ein bass-sonores „Ho-ho-hoooo!“ Aber das ist nur meine ganz persönliche, eher laienhafte Theorie.

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