Urteil

Blumenladen-Mord: lebenslange Haft für Ex-DSDS-Kandidaten

„Die Verantwortung für den Ausgang des Verfahrens und die Tat tragen sie selbst“, sagte der Vorsitzende Richter in Richtung des Verurteilten, der sich unter einer Decke versteckt hat. Der 32-Jährige im Rollstuhl, weil er sich nach dem Mord vor einen Zug geworfen und dabei beide Beine verloren hatte.

„Die Verantwortung für den Ausgang des Verfahrens und die Tat tragen sie selbst“, sagte der Vorsitzende Richter in Richtung des Verurteilten, der sich unter einer Decke versteckt hat. Der 32-Jährige im Rollstuhl, weil er sich nach dem Mord vor einen Zug geworfen und dabei beide Beine verloren hatte.

Foto: Roland Weihrauch / dpa

Düsseldorf/Neuss.  „Eine gezielte Rachetat“ nennt die Staatsanwaltschaft den Mord an einer jungen Frau. Deren Ex-Freund erhält vom Gericht dafür die Höchststrafe.

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Für den Mord an einer jungen Frau in einem Blumenladen in Neuss ist ein 32-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Düsseldorf stellte zudem am Mittwoch die besondere Schwere der Schuld fest und ging damit über das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß hinaus.

„Die Verantwortung für den Ausgang des Verfahrens und die Tat tragen sie selbst“, sagte der Vorsitzende Richter in Richtung des Verurteilten. Der Deutsche hatte bis zum Schluss seine Unschuld beteuert. Viele Menschen im Gerichtssaal weinten nach der Urteilsverkündung vor Erleichterung.

„Wir haben hier keine Verzweiflungs-, sondern eine gezielte Rachetat“, sagte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer, dem sich das Gericht voll anschloss. Der Angeklagte habe der Mutter, die er für das Ende der Beziehung zu der jungen Frau verantwortlich gemacht habe, die einzige Tochter nehmen wollen. Der 32-Jährige war 2008 bei „Deutschland sucht den Superstar“ als Kandidat aufgetreten. (dpa)

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