Auffahrunfall

Auto und Motorrad sind nach Unfall in Bocholt unzertrennlich

Am Dienstagabend (12. Januar) kam es zu einem kuriosen Unfall in Bocholt, als sich ein Auto in ein Motorrad schob.

Am Dienstagabend (12. Januar) kam es zu einem kuriosen Unfall in Bocholt, als sich ein Auto in ein Motorrad schob.

Foto: Feuerwehr Bocholt

Bocholt.  Kein Personen-, dafür ein kurioser Sachschaden: Bei einem Unfall in Bocholt brauchte die Feuerwehr schweres Gerät, um Pkw und Bike zu trennen.

Glück im Unglück hatten am Dienstagabend die Beteiligten eines Auffahrunfalls in Bocholt – sie blieben unverletzt. Das Motorrad und den Pkw erwischte es dagegen schwerer: Weil sich die Fahrzeuge zunächst unzertrennlich gaben, rückte die Feuerwehr mit schwerem Gerät an.

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Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich der "klassische Auffahrunfall" gegen 19.30 Uhr an der Kreuzung Westend/Schwanenstraße in Bocholt. "Das Motorrad ist wohl kurz nach dem Losfahren ausgegangen. Beim Stoppen ging das Heck nach oben und hat sich genau im Kühlergrill des Wagens verkeilt", schilderte Feuerwehrsprecher Matthias Hanne am Mittwochmorgen den Unfallhergang. Die glatte Straße habe zudem das Bremsen erschwert.

Feuerwehr Bocholt rückt mit schwerem Gerät an

Danach wurde es kompliziert: Das gerufene Abschleppunternehmen rief selbst um Hilfe, weil sich die beiden Fahrzeuge nicht voneinander trennen ließen – und das schwere Gerät fehlte. Das brachte die Feuerwehr mit, schnitt den Kühlergrill des Opels auf und "befreite" so das Motorrad. "So etwas habe ich in meiner Karriere noch nicht erlebt", gab Matthias Henne abschließend zu Protokoll. (baro)

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