Justiz

Niederlande: U-Haft im Mordfall Nicky Verstappen verlängert

Das Hauptverfahren im niederländischen Maastricht war wegen der Corona-Pandemie auf September verschoben worden.

Das Hauptverfahren im niederländischen Maastricht war wegen der Corona-Pandemie auf September verschoben worden.

Foto: Volker Hartmann / dpa

Maastricht.  Das Gericht in Maastricht hat die U-Haft des Angeklagten im niederländischen Mordfall Nicky Verstappen wegen der Corona-Krise verlängern müssen.

Im niederländischen Mordfall Nicky Verstappen ist die Untersuchungshaft des Angeklagten um weitere drei Monate verlängert worden. Das entschied das Gericht am Mittwoch in Maastricht. Das Hauptverfahren war wegen der Corona-Krise auf September verschoben worden.

Der Tatverdächtige war erst im Sommer 2018 in Spanien festgenommen worden, nachdem ihm Ermittler nach einem Massen-Gentest auf die Spur gekommen waren.

Nicky Verstappen war 1998 an der NRW-Grenze verschwunden

An der Leiche des elf Jahre alten Jungen waren Spuren entdeckt worden, die mit der DNA des Angeklagten übereinstimmen sollen. Der Angeklagte weist die Vorwürfe zurück.

Nicky Verstappen war im August 1998 während eines Sommercamps in der Brunssummerheide nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen verschwunden. Einen Tag später wurde die Leiche des Jungen aus den Niederlanden gefunden. (dpa)

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