Niederlande

Die Kleintjes – Kurznachrichten aus den Niederlanden

Im niederländischen Waldgebiet Veluwe leben rund elf Wölfe (Symbolbild).

Im niederländischen Waldgebiet Veluwe leben rund elf Wölfe (Symbolbild).

Foto: Alexander Heinl / dpa

Aus den Niederlanden.  Die Wölfe in der Veluwe breiten auf der Suche nach einem weiteren Jagdrevier ihr Territorium in den Süden aus. Mehr News in den Kleintjes.

Wölfe breiten sich in der Veluwe aus

Im Waldgebiet Veluwe leben momentan wahrscheinlich bis zu elf Wölfe. Das geht aus einem Zwischenbericht der Behörde hervor, die das Vorkommen des Wolfes in den Niederlanden untersucht. Dem Bericht zufolge hat sich einer der Welpen, die im nördlichen Teil des Veluwe zur Welt kamen, auf die Suche nach einem eigenen Jagdrevier gemacht und ist nun im Süd-Veluwe aktiv. Das Tier sei das erste, das in den Niederlanden geboren wurde und sich ein neues Territorium gesucht habe.

Englischer Kriegsveteran erhält Arnheim-Trikot

In seinem Heimatort in England ist der 100-jährige Kriegsveteran Sir Wilf Oldham mit einem exklusiven Trikot des Fußballvereins „Vitesse Arnheim“ überrascht worden. Der Club, der in der „Eredivisie“ spielt, produziert jedes Jahr „Airborne“-Shirts, um an die Schlacht um Arnheim zu erinnern. Sir Wilf Oldham war im September 1944 einer der Soldaten, die im Rahmen der „Operation Market Garden“ in den Niederlanden kämpften. Sein Trikot trägt die Rückennummer 100.

Entlaufenes Känguru angefahren und getötet

Putten. Schlechte Nachrichten für das Herrchen von Känguru „Jump“: Das Tier, das vor fünf Wochen ausgebüxt war, wurde von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Der Unfall ereignete sich nicht weit entfernt von der Stelle, an der „Jump“ entlaufen war. In den vergangenen Wochen hatte das Känguru offenbar keinen Hunger erleiden müssen: „Jump“ habe nicht abgenommen, erzählte sein Herrchen. Das Känguru soll nun im Garten seines Besitzers beerdigt werden.

Pkw-Fahrer ignoriert gesperrte Spur

Immer wieder ignorieren Pkw-Fahrer auf den Autobahnen des Landes das Lichtsignal „Gesperrte Spur“. Sie bringen damit sich selbst und andere in Gefahr. Darauf weist die Straßenbehörde „Rijkswaterstaat“ hin. Gerade erst seien auf der A12 bei Veenendaal 60 Autos auf einer Fahrspur gefahren, die durch ein rotes Kreuz auf der elektronischen Anlage als gesperrt gekennzeichnet war. Die Fahrer wurden von der Polizei angehalten. Ihnen droht ein Bußgeld.

Alte Kanonen in der Innenstadt Venlos

Vier antike Kanonen aus dem 16. und 17. Jahrhundert sollen in der Innenstadt von Venlo ausgestellt werden. Die Kanonen stammen wahrscheinlich aus der früheren Festung Venlo, die im 19. Jahrhundert geräumt wurde. Sie standen zunächst am Hafen, gingen dann aber in den Besitz eines Museums über und erhielten einen neuen Standplatz. Inzwischen gehören die Kanonen wieder der Gemeinde. Mit einer Größe von 3,37 Meter ist eine der Kanonen besonders imposant.

Onkologin zu Unrecht entlassen

Die Uni-Klinik Radboud UMC im Nimewegen hat eine Onkologin zu Unrecht aus dem Dienst entlassen. Das entschied das Arbeitsgericht. Es sei nicht bewiesen, dass der Ärztin tatsächlich medizinische Fehler unterlaufen seien. Die Klinik hatte erklärt, die Frau habe mindestens 45 Patienten falsch behandelt.

Beschwerden habe es wegen medizinisch-fachlicher, kommunikativer und organisatorischer Unzulänglichkeiten gegeben. Die Richter erkannten zwar an, dass das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Ärztin enorm unter Druck geraten sei. Die Entlassung sei aber nicht rechtmäßig gewesen. Die Medizinerin arbeitete bereits seit 2012 für die Uni-Klinik.

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