Niederlande

Kleintjes: Der Nachrichtenüberblick aus den Niederlanden

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Die Storche nisten wieder in den Niederlanden (Archivbild).

Die Storche nisten wieder in den Niederlanden (Archivbild).

Foto: Maurizio Gambarini/Funke Foto Services

Aus den Niederlanden.  Storch-Paare nisten wieder in der West-Betuwe. Tierfans können online einen Blick auf die beliebten Vögel werfen. Die Niederlande-Nachrichten.

Störche nisten in der West-Betuwe

Auf dem Hausdach von Piet van Andel in Herwijnen in der West-Betuwe sind die Störche los: Im YouTube-Livestream der Naturschutz-Plattform „Buiten Gewoon“ können gleich mehrere Storchen-Paare beim Nisten beobachtet werden.

Geht alles gut, verlassen die Jungstörche nach etwa 2,5 Monaten zum ersten Mal das Nest. Bis dahin ist es mit der Stille rund um Piets Häuschen vorbei – die imposanten Vögel machen viel Krach. Manchmal müsse er alle Fenster schließen, sonst könne er kein Auge zu machen, erzählt Piet.

Werke aus Rijksmuseum in Limburg

Das „Limburgs Museum“ in Venlo kooperiert mit dem Rijksmuseum Amsterdam: Das Venloer Museum hat sich der Initiative „M6“ angeschlossen. Diese hat das Ziel, Kunstobjekte aus dem Bestand des Rijksmuseums in den Niederlanden sichtbarer zu machen.

Dazu sollen Ausstellungen mit Werken aus Amsterdam zusammengestellt werden, die auch in Venlo zu sehen sein sollen. So könnten Museumsbesucher aus Limburg und NRW nun auch das niederländische Nationalmuseum kennenlernen, erklärt die Direktion des „Limburgs Museum“.

Blumiges Wartehäuschen in Arnheim

Passagiere, die am Bahnhof Arnheim-Süd auf ihren Bus warten, können sich die Zeit ab sofort in einem landesweit einmaligen Wartehäuschen vertreiben. Nicht nur die brückenartige Form des Häuschens ist ungewöhnlich, sondern auch die Tatsache, dass man direkt im Wartehaus sein Handy aufladen oder via WiFi-Hotspot im Internet surfen kann.

Zudem ist das Häuschen als besonders nachhaltig zertifiziert und sorgt für mehr Biodiversität in der Umgebung: Die Seitenwände sind mit Blumen bepflanzt, die Insekten anziehen.

Das Häuschen wurde von der Stadt im Rahmen eines Projekts gemeinsam mit einem Transportunternehmen entwickelt. Sollte die Idee zur Serienproduktion werden, würde die Produktion jedes einzelnen Hauses rund 40.000 Euro kosten.

E-Auto-Paradies in Limburg

In der Gemeinde Sittard-Geleen fahren so viele Elektroautos herum wie sonst nirgends in der Provinz Limburg: Insgesamt sind hier 726 E-Autos und 422 Plug-in-Hybride unterwegs, das sind 2,19 Prozent aller registrierten Pkw.

Laut der nationalen Wissensplattform „EVPlan“, auf der sich alles um das Thema E-Mobilität dreht, gibt es die wenigsten E-Autos in Kerkrade (0,82 Prozent) und in Brunsssum (0,83). Die meisten öffentlichen Ladestationen finden sich in Maastricht (346) und in Venlo (257).

Spenden für beliebten Spielplatz in Doesburg

Bei einer Crowdfunding-Aktion für den beliebten Spielplatz „Kindervreugd“ in Doesburg kamen binnen einer Woche 5.000 Euro zusammen. Damit kann die Schließung des Spielplatzes zunächst verhindert werden. „Kindervreugd“ gibt es bereits seit mehr als 70 Jahren.

Normalerweise finanziert sich der Spielplatz, der von freiwilligen Helfern betrieben wird, über Eintrittsgelder. Durch lange Corona-Schließungszeiten war „Kindervreugd“ aber in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Aufpassen auf unvorsichtige Wildtiere

Nachdem die nächtliche Ausgangssperre in den Niederlanden aufgehoben wurde, hat Förster Victor Nuijten aus Ede Pkw-Fahrer aufgerufen, besonders vorsichtig zu sein. Wildtiere seien durch die Stille auf den Straßen in den vergangenen Wochen unvorsichtiger geworden, erklärt Nuijten.

Vor allem an der N224 in Ede finde er zurzeit viele tot gefahrene Füchse und Rehe, aber auch Wildschweine. Auf den Bundesstraßen seien 80 Stundenkilometer erlaubt, aber besser für den Schutz von Mensch und Tier sei es, 60 km/h zu fahren ​(red.)

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