Niederlande

Kleintjes: Der Nachrichtenüberblick aus den Niederlanden

| Lesedauer: 3 Minuten
In Venlo und der gesamten Region Limburg fahren überraschend wenige Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit.

In Venlo und der gesamten Region Limburg fahren überraschend wenige Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Foto: Ralf Rottmann / Funke Foto Services

Aus den Niederlanden.  Die Menschen der Provinz Limburg fahren weniger Rad als sie gern würden und Venlo möchte Touristen noch mehr bieten. Die Niederlande-Nachrichten.

Studie: Nur wenige Limburger "fietsen" zur Arbeit

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer in der Provinz Limburg würde am liebsten zur Arbeit radeln. Die Realität sieht anders aus: Tatsächlich nutzen – laut einer Studie der Leasinggesellschaft ALD Automotive – 67 Prozent täglich das Auto zur Fahrt ins Büro. Als wichtigstes Hindernis nennen sie die Entfernung vom Wohnort zum Arbeitsplatz (63 Prozent). Nur 18 Prozent der Limburger setzen sich täglich aufs Rad, vor allem Über-60-Jährige treten der Studie zufolge regelmäßig in die Pedale.

Razzia an der Grenze: Drogen mit Millionenwert gefunden

Bei einer groß angelegten Razzia an der deutsch-niederländischen Grenze haben Zoll und Polizei Drogen im Straßenwert von 1,8 Millionen Euro im Pkw eines 58-jährigen Niederländers gefunden. Elf Kilo Kokain, 10.000 Stück LSD-Trips und etwa 22 Kilo Crystal Meth waren im Boden des Laderaums versteckt, zudem entdeckten die Beamten fast elf Kilogramm eines braunen Stoffes. Agenten war das niederländische Auto auf der Autobahn A3 aufgefallen. Der Fahrer wurde festgenommen.

Gemeinde Venlo möchte den Tourismus weiter ankurbeln

Auch in diesem Jahr investiert die Gemeinde in die Marketing-Kampagne „Metropole Venlo“, mit der Touristen aus aller Welt in die Stadt gelockt werden sollen. Schwerpunkte will die Kampagne in den kommenden Monaten vor allem im Stadtzentrum von Venlo, in Arcen, dem Klosterdorf Steyl sowie auf Veranstaltungen und im Nationalpark „De Maasduinen“ setzen. Insgesamt stehen in diesem Jahr 135.000 Euro zur Verfügung, um Venlo noch bekannter zu machen.

Klimawandel: Arnheim ruft den Notstand aus

Um auf die dringlichen Gefahren des Klimawandels hinzuweisen, wurde in Arnheim offiziell der Ausnahmezustand ausgerufen. Die Stadt folgt damit dem Beispiel einiger anderer niederländischer Kommunen. Die Klimakrise sei eine große Bedrohung für das Leben auf der Erde, erklärte der Stadtrat. Die Ausrufung des Notstands sei eine „starke Anerkennung des gemeinsamen Engagements, maximale Anstrengungen zu unternehmen, um die globale Erwärmung zu minimieren“.

Halbmarathon "Venloop" feiert Comeback trotz Hitze

Die 15. Ausgabe des „Venloop“ ist trotz Temperaturen von bis zu 28 Grad ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Das erste Mal seit 2019 waren Tausende Läufer und Walker auf den Straßen der Stadt unterwegs. Wegen der Hitze hatten die Organisatoren zusätzliche Getränkestationen aufgebaut. Die Stimmung während der Laufveranstaltung sei „überragend“ gewesen, erklärten die Organisatoren. Der „Venloop“ sei ein Event für alle Venloer. Nächstes Jahr findet der Lauf am 25. und 26. März statt.

Jubiläum im Erlebniszentrum Weltpavillon

Anfang Juni feiert der Weltpavillon im Klosterdorf Steyl sein zehnjähriges Bestehen. Das Erlebniszentrum, das die Besucher die Kultur Nicaraguas und Ghanas nahe bringt, ist besonders bei Schulklassen beliebt und stand bereits auf der Liste der „Besten Ausflüge der Niederlande“ des Verkehrsclubs ANWB. Für Gründer René Poels ist mit dem Erfolg des Weltpavillons ein Traum in Erfüllung gegangen. Ins Gästebuch habe kürzlich ein elfjähriges Mädchen geschrieben, der Tag in Steyl sei der „schönste des Lebens“ gewesen. Da bekomme er jetzt noch Gänsehaut, so Poels. Geöffnet ist der Weltpavillon immer mittwochs und sonntags von 13 bis 17 Uhr.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Niederlande

Leserkommentare (1) Kommentar schreiben