Atomkraft

Angst vor Atom-Unfall: Jeder Fünfte holte sich Jod-Pillen

APA3809176-2 - 22032011 - LANNACH - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT CI -
THEMENBILD - Illustration zum Thema "Kaliumjodid-Tabletten":
Produktion von Kaliumjodid-Tabletten, aufgenommen am Montag, 21.
März 2011, in der Firma "G.L.Pharma GmbH" in Lannach (Steiermark).
Kaliumjodid wird in Form von Tabletten („Jodtabletten“) bei
Strahlenunfällen vorbeugend verabreicht. Die durch das Kaliumjodid
bewirkte Jodblockade führt zu einer Verminderung der Aufnahme
radioaktiven Jods in der Schilddrüse. APA-FOTO: HANS KLAUS TECHT - 20110321_PD7863 [ Rechtehinweis: picture alliance/APA/picturedesk.com ]

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APA3809176-2 - 22032011 - LANNACH - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT CI - THEMENBILD - Illustration zum Thema "Kaliumjodid-Tabletten": Produktion von Kaliumjodid-Tabletten, aufgenommen am Montag, 21. März 2011, in der Firma "G.L.Pharma GmbH" in Lannach (Steiermark). Kaliumjodid wird in Form von Tabletten („Jodtabletten“) bei Strahlenunfällen vorbeugend verabreicht. Die durch das Kaliumjodid bewirkte Jodblockade führt zu einer Verminderung der Aufnahme radioaktiven Jods in der Schilddrüse. APA-FOTO: HANS KLAUS TECHT - 20110321_PD7863 [ Rechtehinweis: picture alliance/APA/picturedesk.com ] Foto: dpa

Aachen.  Aus Sorge vor einem möglichen Unfall im belgischen Kernkraftwerk Tihange verteilten Städte im Grenzgebiet Jodtabletten an die Bevölkerung.

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Mehr als 123.000 Menschen in der Aachener Region haben sich aus Sorge vor einem Atomunfall mit kostenlosen Jodtabletten versorgt. Damit hat nach Angaben der Behörden etwa jeder fünfte anspruchsberechtigte Bürger das Angebot genutzt. Das geht aus Zahlen von Stadt und Städteregion Aachen und den Kreisen Düren, Heinsberg und Euskirchen vom Mittwoch hervor.

Am Mittwoch bestand die letzte Gelegenheit, kosten- und formlos Jodtabletten für einen Haushalt zu beantragen. Die Bezugsscheine können noch bis zum 30. November in Apotheken eingelöst werden. Insgesamt waren den Angaben nach mehr als 54.000 Anträge eingegangen.

Mit den erteilten Bezugsscheinen können mehrere Menschen in einem Haushalt versorgt werden. Die Region hatte mit dem Angebot auf die Angst der Bevölkerung vor einem Atomunfall im belgischen Tihange reagiert. (dpa)

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