Arbeitsunfall

15 Tonnen Stahl ausgelaufen – Neun Verletzte in Krefeld

Ausgelaufener Stahl in einer Gießerei in Krefeld: Durch die Hitze kam es in der Halle zu mehreren Feuern.

Ausgelaufener Stahl in einer Gießerei in Krefeld: Durch die Hitze kam es in der Halle zu mehreren Feuern.

Foto: Alexander Forstreuter/dpa

Krefeld.  Schwerer Arbeitsunfall in einer Gießerei in Krefeld: Mehrere Tonnen Stahl flossen neben die Form. Auch zwei Feuerwehrmänner wurden verletzt.

Mehrere Tonnen ausgelaufener, glühender Stahl haben in einer Krefelder Gießerei zu einem Brand mit neun Verletzten geführt. Am Dienstagabend wurden Rettungskräfte zu dem Maschinen- und Anlagenbauer gerufen, nachdem es dort zu einem Betriebsunfall gekommen war, wie die Feuerwehr mitteilte.

Demnach waren 10 bis 15 Tonnen glühender Stahl beim Umgießen neben die Form geflossen. Durch die Hitze fingen mehrere Gegenstände in der Werkshalle Feuer. Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Zwei Mitarbeiter retten sich schwerverletzt vom Kran aufs Dach

Zwei Mitarbeiter auf Deckenkränen konnten sich schwerverletzt aufs Dach retten - dort wurden sie von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Fünf weitere Mitarbeiter erlitten ebenso leichte Verletzungen wie zwei Feuerwehrmänner. Nach rund zwei Stunden war das Feuer gelöscht. Die Schadenshöhe war zunächst unklar.

Nach dem Vorfall beschäftigt sich auch die Polizei mit dem Fall. Man prüfe etwa – wie bei jedem Arbeitsunfall – ob es Versäumnisse gegen den Arbeitsschutz gegeben habe, sagte eine Sprecherin am Mittwochmorgen. Der Betrieb lief Mittwoch weiter. (dpa)

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