Verkehr

Neue Landesregierung will keine Blitzmarathons mehr in NRW

In Nordrhein-Westfalen soll es es unter der neuen schwarz-gelben Regierung keine Blitzmarathons mehr geben.

Foto: Stephan Eickershoff

In Nordrhein-Westfalen soll es es unter der neuen schwarz-gelben Regierung keine Blitzmarathons mehr geben. Foto: Stephan Eickershoff

Düsseldorf.  In NRW soll es unter der neuen Landesregierung keinen Blitzmarathons mehr geben. CDU und FDP wollen stattdessen mehr unangekündigte Kontrollen.

In Nordrhein-Westfalen wird es unter der neuen schwarz-gelben Regierung keine Blitzmarathons mehr geben, auch wenn andere Bundesländer weitermachen. "Das Thema ist durch", sagte der neue Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) der Westdeutschen Zeitung. "Ich sehe da keine Handlungsnotwendigkeit."

Zielgerichtete Verkehrsüberwachung

Die Initiative für den Aktionstag gegen Raser war einst von Nordrhein-Westfalen ausgegangen und von anderen Bundesländern und sogar europaweit übernommen worden.

In ihrem Koalitionsvertrag hatten CDU und FDP den Blitzmarathon als "ungeeignet" bezeichnet, die Verkehrssicherheit dauerhaft zu verbessern, sagte Reul. Stattdessen will die neue Landesregierung die "zielgerichtete Verkehrsüberwachung" etwa in Form von unangekündigten Kontrollen verstärken.

Zuletzt hatte NRW beim Blitzmarathon im April 2016 mitgemacht. Bei der flächendeckenden Tempokontrollaktion waren an einem Tag landesweit etwa 30.000 Temposünder auf den Straßen erwischt worden. Dieses Jahr hatte sich das Land nicht an der Großkontrolle beteiligt. (dpa)

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