Reisen in der Region

Naturparks in NRW: von Drachen und wilden Pferden

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Schönes Ruhrgebiet: Outdoor-Freizeittipps der besonderen Art

Schönes Ruhrgebiet: Outdoor-Freizeittipps der besonderen Art

Industrie trifft auf Natur: Genau das macht die Halden und Landmarken im Ruhrgebiet so besonders. Diese drei Halden sind einen Besuch wert.

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An Rhein und Ruhr.   Wer einen Tag in der Natur verbringen möchte, muss nicht weit fahren. Die Naturparks in der Region haben ihren ganz eigenen Reiz– eine Auswahl.

In den Ferien finden viele die Zeit, etwas zu unternehmen. Warum nicht mal in die Natur fahren? Nordrhein-Westfalen hat zahlreiche Natur- und zwei Nationalparks, zu denen sich ein Ausflug lohnt. Wir stellen eine Auswahl an Parks vor, bei denen es neben der vielfältigen Natur auch Einblicke in die Tierwelt und den Charme alter Burgen zu sehen gibt.

Naturpark Hohe Mark

Hier treffen sie aufeinander: das Münsterland, das Rheinland und das Ruhrgebiet – im Naturpark Hohe Mark. Die Mischung aus natürlichen und künstlichen Gewässern, Wäldern und Parks macht dieses Gebiet aus. Eines der Schmuckstücke sind die Wildpferde, die es in Dülmen zu sehen gibt. Die rund 400 Tiere sind nahezu sich selbst überlassen und ein Höhepunkt für jeden Pferdefreund.

Auch ein Besuch im Tiergarten Schloss Raesfeld lohnt sich. Hier wurde Damm- und Rotwild neu angesiedelt. Und für die Kinder gibt es dort einen Naturspielplatz mit Zapfenwurfanlage.

Naturpark Schwalm-Nette

Der Naturpark Schwalm-Nette eignet sich gut für einen kurzfristigen Ausflug. Vom Naturparkzentrum in Wachtendonk kann man auf verschiedenen Wegen seine persönliche Expedition starten: mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu auf der Niers. Zu den Krickenbecker Seen, vorbei am Teufelsstein – um den sich einige Legenden ranken. Außerdem kann der drei Kilometer lange Erlebnisweg beschritten oder vom Wasserblick die Mündung der Nette in die Niers beobachtet werden.

Naturpark Rheinland

Feuer, Wasser, Erde, Luft – die Gymnicher Mühle ist das Eingangstor in den Landschaftspark Erftaue und damit in den Naturpark Rheinland. Hier kommen Besucher mit den vier Elementen auf verschiedene Weise in Kontakt. Denn die Rad- und Wanderwege, die von der Mühle zu alten Burgen, durch die vom Vulkanismus geprägte Natur und an der Erft vorbei führen, verbinden schon Wasser, Feuer und Erde.

Naturpark Siebengebirge

Den wohl bekanntesten Berg in der Region um Köln und Bonn findet man im Naturpark Siebengebirge. Vom Naturparkhaus gestartet, sind es gut vier Kilometer zum Gipfel des Drachenfels’ mit seiner alten Bergruine und der Aussichtsplattform mit guter Sicht auf das Gebirge und das Rheintal. Beim Weg hinunter ins Tal lässt es sich gut in der Nibelungen-Sage von Siegfried und dem Drachen schwelgen. Darüber hinaus können Besucher fünf Kilometer zu einer der jüngsten Burgen des Mittelrheins wandern – der Drachenburg aus dem Jahr 1882.

Nationalpark Eifel

Der Nationalpark Eifel erstreckt sich über eine Fläche von 107 Quadratkilometer. Man könnte hier also mehr als nur einen Tag verbringen. Am Tor in Simmerath-Rurberg heißt das Thema „Lebensadern Natur“. Die Ausstellung über Tierspuren im Park oder die Sicht eines Milans auf die Flüsse und Bäche in der Natur eignet sich sehr gut, um den Besuch im Nationalpark einzuleiten. Aber auch ein Überblick über die Bedeutung von Nationalparks bekommt man hier. Das Tor eignet sich deshalb auch als Startpunkt, weil man von dort aus Wanderungen, Radtouren oder eine Schifffahrt über den Rursee unternehmen kann.

Öffnungszeiten und Mehr Infos gibt’s im Internet

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