NRZ-Familienfest

Eisbär Knut schwitzte beim Familientag auf der Trabrennbahn

Trampolin-Springen, fest angegurtet: Viel Spaß hatten die Kinder beim Renntag auf der Trabrennbahn

Trampolin-Springen, fest angegurtet: Viel Spaß hatten die Kinder beim Renntag auf der Trabrennbahn

Foto: .

Dinslaken.   Familien kamen zur Trabrennbahn nach Dinslaken, weil es jede Menge zu sehen gab – tolle Pferde, Mitmachaktionen und ein Kinder-Flohmarkt.

„Oh wie süß“, sagt Lillian (8) aus Dinslaken und beobachtet begeistert, wie die Ponys über die Bahn flitzen, sich warmlaufen für ihr Rennen. Eines ist so klein – das erinnert sie an ihr Pflegepony Pinocchio. Lilian reitet schon seit sie zwei Jahre alt ist – da ist so ein Besuch der Rennbahn natürlich eine spannende Sache. Mit ihren Großeltern ist sie zum Familientag, den die NRZ mit ihren Partnern veranstaltet, an die Dinslakener Trabrennbahn gekommen.

Zuckerwatte und Erbsensuppe schmecken allen

Auch weitere Besucher tummeln sich zur Traditionsveranstaltung auf dem Gelände, sehen die Rennen der kleinen und großen Traber, platzieren eine Wette, probieren Feuerwehrübungen oder das Bungee-Trampolin aus, essen Popcorn, Zuckerwatte und Erbsensuppe – oder lassen sich die Sonne ins Gesicht scheinen.

Ganz untypische Witterungsbedingungen gibt es hier also für einen Eisbären, trotzdem ist auch NRZ-Maskottchen „Knut“ dabei und lässt sich mit den kleinsten Besuchern fotografieren.

„Ich kann das schon alleine“: Emma ist sechs Jahre alt und füllt – mit etwas Unterstützung von der Mama – ganz motiviert den Fragebogen für die Kinderseite dieser Zeitung aus, schreibt auf, was sie gerne frühstückt und was ihr Lieblingsbuch ist.

Die Kinder geben auch Tipps, empfehlen ihr Hobby – Basketball oder Rudern zum Beispiel – einen Film oder ein Ausflugsziel. An einem anderen NRZ-Stand nebenan hat sich Svea (10) derweil ein Motiv für ihr „temporäres Tattoo“ ausgesucht. Ein Einhorn auf der Schulter soll es werden. Welche Farbe? Bunt, in Regenbogenfarben, sagt sie.

Die Übungen der Feuerwehr waren heiß genug

Als wenn es bei rund 27 Grad nicht schon heiß genug wäre, lässt die Dinslakener Feuerwehr an einer anderen Stelle plötzlich Flammen aus einem Topf lodern. Finn (3) ist so mutig und nähert sich gemeinsam mit Tante Annika Demtröder und einem Wasserschlauch dem Feuer, um es zu löschen.

Welche Tipps es dafür von der Feuerwehr gab? „Mit dem Wind gehen, damit einem das Feuer nicht entgegenschlägt, und den Schlauch so lange hineinhalten bis alles gelöscht ist“, sagt Annika Demtröder.

In der warmen Mittagssonne haben sich viele Besucher auf den umliegenden Wiesen ein schattiges Plätzchen gesucht. Später, zu den Rennen der großen Traber, treibt es viele dann in Richtung Rennbahn, einige haben den Wettzettel in der Hand, beobachten die Tiere erst bei der Parade und dann beim Start: Wie ist der Wettschein auszufüllen? Wie hoch ist der Mindesteinsatz?

Viele kommen mit ihrem Wettschein und fragen

„Viele sind ja wirklich zum ersten Mal auf der Trabrennbahn, kommen dann mit ihrem Wettschein und fragen nach“, berichtet Totalisatorleiter Gerd Thunke vom Niederrheinischen Trabrennverein Dinslaken, der zu diesem Zweck mit einem Informationsstand an der Trabrennbahn vertreten ist.

So verfolgen die Besucher gespannt, wie im Rennen um den Großen Preis der NRZ zunächst Hanna Greenwood mit Fahrer Dion Tesselaar vorne liegt – und dann doch noch von Pearl Stardust mit Fahrer Jaap van Rijn überholt wird.

>>>Starterfeld wurde erweitert

Auch sportlich ging es beim NRZ-Trabrenn- und Familientag am Dinslakener Bärenkamp hoch her, ein ausgefallener Renntag in den Niederlanden hatte das Starterfeld gestern noch einmal kurzfristig bereichert.

Aufgrund zahlreicher Meldungen bei den dreijährigen Hengsten und Stuten wurde der mit insgesamt 16 000 Euro dotierte Große Preis der NRZ in zwei Abteilungen zum Buddenbrock-Trial ausgefahren.

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