Die Einstufung erfolgt nach bundesweit einheitlichen Kriterien

Neben der Roten Liste für Brutvögel wurde auch eine für wandernde Vogelarten erstellt – auch da ist die Lage nicht gut: 71 Arten und Unterarten sind dort vertreten. Vogelarten, die im Freiland ihren Hauptlebensraum haben, sind deutlich stärker gefährdet als solche, die hauptsächlich in Wäldern oder in Siedlungen auftreten. Langstreckenzieher sind zudem gefährdeter als Kurzstreckenzieher oder Standvogelarten.

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Neben der Roten Liste für Brutvögel wurde auch eine für wandernde Vogelarten erstellt – auch da ist die Lage nicht gut: 71 Arten und Unterarten sind dort vertreten. Vogelarten, die im Freiland ihren Hauptlebensraum haben, sind deutlich stärker gefährdet als solche, die hauptsächlich in Wäldern oder in Siedlungen auftreten. Langstreckenzieher sind zudem gefährdeter als Kurzstreckenzieher oder Standvogelarten.

Bei der Einstufung der Bestände wird auf der Roten Liste unterschieden nach „gefährdet“, „stark gefährdet“, „vom Aussterben bedroht“ und „ausgestorben“. Zudem gibt es eine Vorwarnliste – „die muss man sich vorstellen wie eine gelbe Ampel im Straßenverkehr“, sagt Joachim Weiss von der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (rund 1000 Mitglieder).

Für die Erstellung der Liste wird auf Daten des Umweltamtes, aber auch auf Stichproben und Zählungen zurückgegriffen. Gefährdet oder nicht? „Die Einstufung erfolgt nach transparenten, bundesweit einheitlichen Kriterien“, betont Weiss. Neben den aktuellen Zahlen habe man auch mittlere und Langfristtrends (80 bis 100 Jahre) im Blick.

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