Linksextremismus

Tauber und de Maizière fordern Schließung der Roten Flora

Die Rote Flora ist Hamburgs linksautonomer Treffpunkt. Während des G20-Gipfels gab es rund um das Zentrum Krawalle.

Die Rote Flora ist Hamburgs linksautonomer Treffpunkt. Während des G20-Gipfels gab es rund um das Zentrum Krawalle.

Foto: Christian Charisius / dpa

Bad Orb  Nach den G20-Krawallen wollen CDU-Politiker stärker gegen Linksextremismus vorgehen. Sie fordern, linksautonome Zentren aufzulösen.

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Führende CDU-Politiker verlangen nach den Krawallen am Rande des G20-Gipfels eine Auflösung linksautonomer Zentren wie der Roten Flora in Hamburg. Generalsekretär Peter Tauber sagte am Dienstag im hessischen Bad Orb: „Die Rote Flora gehört aus meiner Sicht geschlossen.“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière betonte: „So etwas wie die Rote Flora, besetzte Häuser in Berlin und so etwas, was es in Connewitz in Leipzig gibt, kann man nicht hinnehmen. Wenn das einmal eingerissen ist, ist das nicht so leicht wieder zu lösen.“

Gewalt beim G20-Gipfel professionell geplant?

Der Minister ergänzte: „Wenn es eine Lehre gibt aus G20 und im Kampf gegen Extremismus: Nie irgendwelche logistischen Schlupflöcher, Ressourcen, Orte zulassen, aus denen so etwas wächst.“ De Maizière vertrat die Ansicht, dass die Gewalt am Rande des Gipfels aus dem Hintergrund professionell orchestriert worden sei.

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„Leute mit Knopf im Ohr, die haben das alles organisiert. Da kann mir keiner erzählen, dass das nur kriminelle Krawallmacher sind.“ Sie seien „geschützt und gedeckt vom organisierten Linksextremismus in Deutschland“ gewesen. (dpa)


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