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Rechte wollen Enthüllungsbuch von AfD-Insiderin stoppen

Franziska Schreiber hat das Buch „Inside AfD“ veröffentlicht.

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Franziska Schreiber hat das Buch „Inside AfD“ veröffentlicht. Foto: BM

Berlin  In dem Buch „Inside AfD“ schreibt Franziska Schreiber über ihre Erfahrungen in der Partei. Daran stören sich nun wohl einige Rechte.

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Franziska Schreiber berichtet in ihrem Buch „Inside AfD“ Interna über die rechtspopulistische Partei, der sie einst angehört hat. Laut einem Medienbericht wollen aber mehrere prominente Rechte die Verbreitung des Buches stoppen.

Wie der „Spiegel“ aus seiner aktuellen Ausgabe vorab berichtet, sollen die AfD-Anhängerin Erika Steinbach und der Verleger Götz Kubitschek juristisch gegen den Europa Verlag vorgehen, bei dem das Buch erschienen ist. Die ehemalige CDU-Politikerin und Vorsitzende der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung soll sich an einer Passage stören, die ihre eigene Person betrifft.

Europa-Verlage bleibt bei Version von Franziska Schreiber

In dem Buch „Inside AfD“ ist die Rede davon, dass Steinbach die AfD bereits 2013 im Bundestagswahlkampf unterstützt habe. „Der Spiegel“ zitiert Steinbach nun mit den Worten: „Diese Behauptung ist erlogen.“

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Götz Kubitschek wehrt sich nach Angaben des Magazins dagegen, dass Franziska Schreiber in ihrem Buch behauptet, Kubitschek habe gemeinsam mit AfD-Mann Björn Höcke Reden von Joseph Goebbels zum Vorbild für Höckes Reden gemacht. Kubitschek sagte laut „Spiegel“: „Frau Schreiber gehört zu denen, die meinen, man könne Höcke und mich leichter Hand mit Dreck bewerfen.“ Der Europa Verlag halte weiter an den Aussagen Schreibers in ihrem Buch fest. (ac)

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