Sozialdemokraten

Ost-SPD will die unterlegene Klara Geywitz als Parteivize

Showdown beim SPD-Parteitag: Diese 3 Dinge muss man wissen
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Berlin.  Die ostdeutschen SPD-Landesverbände um Manuela Schwesig wollen Klara Geywitz als stellvertretende Vorsitzende der Partei durchsetzen.

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Die ostdeutschen SPD-Landesverbände wollen die ehemalige brandenburgische Landtagsabgeordnete Klara Geywitz als stellvertretende Parteivorsitzende durchsetzen. Die an der Seite von Vizekanzler Olaf Scholz unterlegene Bewerberin für den Parteivorsitz werde „in Absprache mit den designierten Parteivorsitzenden“ Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans auf dem Parteitag am Freitag vorgeschlagen, sagte die scheidende stellvertretende Parteivorsitzende Manuela Schwesig dieser Redaktion.

Gegenüber der „Rheinischen Post“ äußerte sich Klara Geywitz selbst dazu. „Ich werde beim Parteitag als Vizevorsitzende der SPD kandidieren“, sagte die 43 Jahre alte Potsdamerin. Sie wolle einen „Beitrag leisten, um die Partei wieder zu einen“ und sich insbesondere für die Gleichstellung von Frauen und Männern und die Belange der Ostdeutschen einsetzen.

Laut Manuela Schwesig ist Geywitz „klug und erfahren und kennt die Probleme vor Ort sehr gut, auch unsere Partei.“ Sie sei sicher, dass Geywitz eine echte Verstärkung für die Parteispitze sein werde, betonte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. „Und es ist auch ein klares Signal an die Mitglieder, die sich für das unterlegene Team entschieden haben.“

Schwesig will sich weiter einbringen

Sie bedaure es sehr, dass sie aufgrund ihrer Krankheit ihr Amt als stellvertretende Parteivorsitzende aufgeben musste, fügte Schwesig hinzu. „Selbstverständlich werde ich mich auch weiterhin bei wichtigen bundespolitischer Themen einbringen, insbesondere wenn sie die ostdeutschen Länder betreffen wie zuletzt die Grundrente.“

Die Vorsitzenden der SPD seit 1946:

(gau/dpa)

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