Journalist in Bayern

Wirbel um Armin Laschets Lebenslauf

Die Zweifel an der journalistischen Vergangenheit von Armin Laschet seien völlig unbegründet, so die NRW-Staatskanzlei. Foto:

Die Zweifel an der journalistischen Vergangenheit von Armin Laschet seien völlig unbegründet, so die NRW-Staatskanzlei. Foto:

Foto: Matthias Balk / dpa

Düsseldorf.  Laut seiner Vita war Armin Laschet in den 1980-er Jahren freier Journalist in Bayern. Dafür gebe es aber keinen Beleg, so die Wirtschaftswoche.

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Hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) seinen Lebenslauf womöglich etwas aufgehübscht, indem er eine frühere Tätigkeit als Journalist in Bayern nur vorgegeben hat? Laut der „Wirtschaftswoche“ gibt es im Archiv des Bayerischen Rundfunks keinen einzigen Beitrag oder Arbeitsnachweis, der Laschets eigene Angabe in seiner Vita stützt, er habe zwischen 1986 und 1991 als freier Reporter unter anderem für das Bayerische Fernsehen gearbeitet. Mit „Spurlos in München“ überschreibt die Zeitung den Artikel. Die Staatskanzlei dementiert die Meldung energisch.

Ein Sprecher der Staatskanzlei in Düsseldorf sagte auf Nachfrage unserer Redaktion, dass die Angaben zur journalistischen Tätigkeit in Armin Laschets selbst verfassten Lebensläufen „selbstverständlich den Tatsachen“ entsprächen. Laschet habe als freier Journalist für bayerische Rundfunksender (Radio Charivari in München, Regensburg und Nürnberg) täglich aus der damaligen Bundeshauptstadt Bonn berichtet. Für die Redaktion „Aktuelles“ und „Report aus München“ des Bayerischen Fernsehens habe Laschet O-Töne und von ihm bearbeitetes angeliefertes Filmmaterial für Nachrichtenstücke als freier Journalist zugeliefert. Laut Staatskanzlei lässt sich das auch mit Dokumenten beweisen: „Laschets freie journalistische Tätigkeit ist auch in den entsprechenden Arbeitszeugnissen formuliert“, sagte der Sprecher.

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