Inklusion

Inklusion: Wie Kinder mit Behinderung in NRW-Schulen lernen

An inklusiven Regelschulen lernen Kinder mit und ohne Beeinträchtigung zusammen.

An inklusiven Regelschulen lernen Kinder mit und ohne Beeinträchtigung zusammen.

Foto: Uli Deck/dpa

Ruhrgebiet.  Der Inklusionskurs in NRW wurde zuletzt hart kritisiert. Wir haben in der Praxis geschaut, wie es an Förder- und Regelschulen gut laufen kann:

Inklusion ist ein andauerndes Thema in der Landespolitik. Im Oktober hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) einen neuen Erlass vorgestellt. Dieser sieht eine Neuausrichtung vor und bündelt den Inklusionsunterricht an sogenannten „Schwerpunktschulen“, die die geforderten Qualitätsstandards erfüllen. Etliche Gymnasien im Land haben seitdem reagiert und sich aus der Inklusion zurückgezogen. Das bereits 2017 von Gebauer eingeführte Moratorium zum Erhalt und der Unterstützung von Förderschulen stößt noch immer auf Kritik durch Experten, Pädagogen und Eltern.

Viele Schulen leiden unter Personalmangel, die Sonderpädagogen sind knapp. Eine aktuelle Bildungsstatistik der Kultusministerkonferenz bescheinigt eine enttäuschende Bilanz der Bemühungen zur schulischen Inklusion von 2009 bis 2017. Darin wird bemängelt, dass es kaum Fortschritte bei der schulischen Inklusion und weiterhin unterschiedliche Lebensverhältnisse für Kinder mit Behinderungen gäbe. Die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf allgemeinen Schulen seien in NRW seit 2009 um 30 Prozent gestiegen.

WAZ-Reporterin Katrin Simoneit hat zwei Schüler durch ihren Alltag begleitet. Die beiden Geschichten aus Gelsenkirchen und Essen zeigen eine Momentaufnahme davon, wie der Alltag an eine Förder- und einer Regelschule in der Region aussieht und wo die Unterschiede liegen - und wo man dringend Verbesserungen herbeiführen müsste:

Wie sich ein Inklusionsschüler an der Gesamtschule fühlt

Individuelles Lernen auf Augenhöhe in einer Förderschule

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