Bildung

NRW-Statistik: Rheinländer sind gebildeter als Westfalen

Ein großer Anteil der Menschen in Nordrhein-Westfalen hat die Schule mit Fachabitur oder Abitur abgeschlossen.

Ein großer Anteil der Menschen in Nordrhein-Westfalen hat die Schule mit Fachabitur oder Abitur abgeschlossen.

Foto: imago stock / imago/photothek

Essen/Düsseldorf.  Über 40 Prozent der Erwachsenen in NRW hat die Schule mit Fachabitur oder Abitur abgeschlossen. Ein Landesteil schneidet dabei besser ab.

Rheinländer haben ein im Schnitt leicht höheres Bildungsniveau als Westfalen. Das Ruhrgebiet liegt beim Anteil der Bürger mit Hochschul- oder Fachhochschulreife zwischen den beiden Landesteilen. Im Revier gibt es zudem leicht überproportional viele Menschen ohne Schulabschluss. Das sind die zusammengefassten Ergebnisse einer Erhebung des Landesbetriebs IT.NRW zum Bildungsstand der NRW-Bevölkerung im Jahr 2018.

Danach haben jeweils ein Viertel der fast elf Millionen 18- bis 64-Jährigen einen Haupt- oder Volksschulabschluss beziehungsweise einen Realschulabschluss. 43 Prozent haben die Fachhoch- oder Hochschulreife erreicht, knapp sechs Prozent verfügen über keinen allgemeinbildenden Schulabschluss. Bei Menschen mit Migrationshintergrund steigt der Anteil derjenigen, die die Schule ohne Abschluss verlassen haben, auf knapp 15 Prozent.

Im Ruhrgebiet variieren die Werte gegenüber dem Landesdurchschnitt nur wenig. Der Anteil derjenigen mit (Fach-)hochschulreife liegt bei 40 Prozent, zudem haben sieben Prozent der Revierbürger in der besagten Altersklasse keinen Schulabschluss (mit Migrationshintergrund: 16,8 Prozent). Zum Vergleich: Im Regierungsbezirk Köln liegen die Werte bei über 49 bzw. 5,5 Prozent (13,5), in Düsseldorf bei 43,6 bzw. 6,7 Prozent (mit Migrationshintergrund: 6,7). In den Regierungsbezirken Arnsberg und Detmold liegt der Anteil der Bürger mit Abitur/Fachabitur mit 39,7 bzw. 39,6 Prozent nicht nur unter dem NRW-Mittelwert, sondern auch leicht unter dem Revier-Schnitt.

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