Infektionsschutz

Maskenpflicht in NRW: Welche Maske brauche ich wo?

Lesedauer: 2 Minuten
So werden gebrauchte FFP2-Masken richtig entsorgt

So werden gebrauchte FFP2-Masken richtig entsorgt

Oft landen sie im Gelben Sack, doch das ist falsch. Die Abfallwirtschaft warnt davor, die Masken falsch zu entsorgen. In welche Tonne sie wirklich gehören.

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Düsseldorf.  Die Pflicht zum Tragen eines FFP2-Schutzes ist abgeschafft, es reicht eine OP-Maske. Welche Maske Sie wo dabei haben sollten, lesen Sie hier.

Die Maskenpflicht wird voraussichtlich noch einige Zeit bestehen bleiben. Die NRW-Landesregierung unterscheidet drei verschiedene Typen: Atemschutzmasken (z.B. FFP2), medizinische Masken und Alltagsmasken.

Atemschutzmasken gelten als effektiver als OP-Masken, die wiederum besseren Schutz bieten als Alltagsmasken. Grundsätzlich sind Masken mit höherem Schutz-Niveau aber überall zulässig, wo auch ein geringeres Niveau ausreichen würde.

Alltagsmasken (zum Beispiel aus Stoff)

sind zu tragen

  • auf Märkten (im Freien)
  • im Umfeld (10 Meter) des Eingangs und auf dem Parkplatz eines Geschäfts
  • bei religiösen Versammlungen (im Freien)
  • bei Versammlungen bis 25 Personen (im Freien)
  • auf dem Schulgelände bei „außerschulischer Nutzung“ (z.B. bei Wahlen)

Medizinische Masken (OP-Masken)

sind zu tragen

  • im öffentlichen Nahverkehr, also in Bussen, Bahnen sowie an Bahnhöfen
  • in Arztpraxen und Apotheken
  • in Geschäften, Poststellen, Tankstellen
  • auf Wochenmärkten und Jahrmärkten (in geschlossenen Räumen)
  • auf Messen und bei Ausstellungen
  • in Museen, Theatern, Kinos, Zoos (in geschlossenen Räumen)
  • bei religiösen Versammlungen (in geschlossenen Räumen)
  • auf dem Schulgelände
  • von Erwachsenen in Kitas und Kindertagespflegeeinrichtungen
  • vom Fahr-, Kontroll- und Servicepersonal im ÖPNV
  • vom Personal in der Gastronomie

Kinder von 6 bis einschließlich 13 Jahre dürfen alternativ eine Alltagsmaske tragen, wenn eine medizinische Maske nicht passt,

Atemschutzmasken (FFP2 oder KN95)

sind zu tragen

  • im Taxi
  • in Friseursalons und bei anderen körpernahen Dienstleistungen
  • bei körpernahen Ausbildungen
  • von Beschäftigten in Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen bei Kontakt zu Betreuenden

Kinder von 6 bis einschließlich 15 Jahre dürfen alternativ eine medizinische Maske tragen, wenn eine Atemschutzmaske nicht passt.

Wer muss keine Maske tragen?

  • Kinder, bis zur Vollendung des sechsten Lebenjahrs
  • Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst usw.
  • Inhaber und Beschäftigte von Einrichtungen mit Besucherverkehr, bei denen ein Infektionsschutz anders gewährleistet wird, z.B. durch Plexiglas-Abtrennungen
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Attest erforderlich)

Quellen: Coronaschutzverordnung vom 12. Juni (PDF) und Coronabetreuungsverordnung vom 7. Juni (PDF)

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