Corona-Hilfen

Eine Milliarde Euro für Unikliniken in NRW

Erhält ebenfalls Landeshilfen für Bauvorhaben: das Universitätsklinikum Essen.

Erhält ebenfalls Landeshilfen für Bauvorhaben: das Universitätsklinikum Essen.

Foto: Kai Kitschenberg / FUNKE Foto Services

Düsseldorf.  Im Kampf gegen die Corona-Pandemie erhalten die Uni-Kliniken in NRW Landeshilfen für Neubauten und Ausstattung. Ministerin: Zukunft gesichert.

Das Land NRW hat seine Hilfen für Uni-Kliniken im Kampf gegen die Corona-Pandemie konkretisiert. Sie sollen rund eine Milliarde Euro erhalten, um in erster Linie Neubau-Vorhaben umzusetzen. Hilfsgelder sollen auch in die Ausstattung sowie in Forschung und Lehre fließen. Das teilte das NRW-Wissenschaftsministerium am Freitag an.

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) sagte, NRW sichere die hohe Leistungsfähigkeit der Uni-Kliniken für die Zukunft. „Dazu gehört neben weiteren Investitionen in Geräte und Gebäudeausstattung auch die Verbesserung der digitalen Infrastruktur der Uni-Kliniken“, so die Ministerin.

Ende Juni hatte die schwarz-gelbe Landesregierung ein NRW-Sonderprogramm in Höhe von 8,9 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen vorgestellt. Allein Krankenhäuser und Pflegeschulen sollen demnach 2,9 Milliarden Euro erhalten.

Am Freitag hat Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen Vertretern der Uni-Kliniken die konkrete Planung vorgestellt. Danach fließen rund 760 Millionen Euro in Baumaßnahmen der Standorte in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster. 160 Millionen Euro stehen für Investitionen in Ausstattung, Geräte und digitale Infrastruktur bereit. 80 Millionen Euro sind für die Medizinischen Fakultäten der Unis Bochum und Bielefeld vorgesehen.

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