Mai-Demos

Kundgebungen am 1. Mai: Viel Polizei bei Demos in NRW

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Am Rande der Demo von „Essen stellt sich quer“ in Frohnhausen.

Am Rande der Demo von „Essen stellt sich quer“ in Frohnhausen.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Essen/Köln.  Viel Polizei, dazu Wasserwerfer, Hubschrauber, Pferde: Großeinsatz am 1. Mai, um Ausschreitungen zu verhindern. Fast überall blieb es friedlich.

Mit einem massiven Aufgebot hat die Polizei in mehreren NRW-Städten am 1. Mai Kundgebungen von rechten und linken Gruppen auseinandergehalten. In Essen kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen, als knapp 1500 Menschen gegen eine NPD-Demonstration mit knapp 200 Teilnehmenden protestierten.

In Dortmund leitete die Polizei Strafverfahren ein, weil bei einer Kundgebung von Personen aus dem rechtsextremen Spektrum ein Redebeitrag und ein gezeigtes Banner nach Ansicht der Polizei gegen die öffentliche Ordnung verstießen.

In Düsseldorf gab es eine Demo gegen eine Versammlung der Partei Die Rechte. In Köln nahm die Polizei elf Menschen in Gewahrsam, die zuvor Einsatzkräfte angegriffen haben sollen.

Insgesamt zeigte sich die Polizei aber zufrieden mit dem Verlauf der Kundgebungen in Nordrhein-Westfalen. Größere Auseinandersetzungen seien meist vermieden worden, hieß es aus allen Städten.

1. Mai: Besonders aufgeheizt waren die Demos in Essen

Besonders aufgeheizt war die Stimmung bei Kundgebungen in Essen. Immer wieder kam es dort am Samstag zu Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften, als Gegendemonstranten versuchten, eine NPD-Demo zu blockieren. Die Polizei war mit Hunderten Kräften, Wasserwerfern, Hubschraubern und Polizeipferden im Einsatz.

Die NPD durfte sich nach einem zeitweiligen Demonstrationsverbot letztlich doch am Essener Bahnhof West versammeln. Zugleich hatten zahlreiche linke Gruppen ein Gegen-Treffen in unmittelbarer Nähe angemeldet.

Teilweise hätten die Beamtinnen und Beamten Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen müssen, um beide Seiten auseinander zu halten, teilte die Polizei mit. Aus einem Haus heraus seien die Teilnehmenden der NPD-Demo mit einer Flasche beworfen worden. Bei einer Demonstration einer linken Gruppe sei verbotenerweise Pyrotechnik gezündet worden, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)

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