Grünen-Parteichef

Fünf Fragen, fünf Antworten: Wie öko ist Robert Habeck?

Agrarpolitiker von Grünen und SPD haben sich für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für Fleischwaren ausgesprochen, um die Nutztierhaltung zu verbessern.

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Berlin.  Ernährt sich der Grünen-Chef ausschließlich bio? Oder geht er doch manchmal zu McDonald’s? Fünf Fragen zu seiner eigenen Öko-Bilanz.

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Wie sieht die Öko-Bilanz des Grünen-Parteichefs Robert Habeck aus? Ist er ein Vorbild für ein öko-bewusstes Leben oder begeht er manchmal auch kleinere Umweltsünden? Wir haben ihm fünf Fragen gestellt – und fünf Antworten bekommen.

Robert Habeck, haben Sie ein eigenes Auto?

Ich habe seit ein paar Jahren kein Auto mehr, weil wir es einfach nicht mehr gebraucht haben. Als die Kinder noch klein waren und wir auf dem Dorf lebten, war das anders. Der letzte Wagen war ein Dacia.

Mit welcher Heizung wird im Haushalt Habeck geheizt?

Alle in meiner Heimatstadt Flensburg haben Fernwärme.

Ernähren Sie sich ausschließlich bio?

Ich versuche zwar, möglichst konsequent Bio einzukaufen. Aber wenn ich abends mal noch Tonic Water brauche, gibt’s halt nicht immer Bio Tonic Water.

Geht er manchmal heimlich zu McDonalds?

Das ist kein No-Go, aber mich reizt das nicht. Wenn keine Zeit ist, hole ich mir am Bahnhof eine Falafel.

Was war Ihre größte Umweltsünde?

Statt Sünde würde ich Widersprüche sagen. In meiner Zeit als Umweltminister in Schleswig-Holstein bin ich viel mit dem Dienstwagen unterwegs gewesen, weil ich mit den Bäuerinnen und Fischern, Dorfbewohnern und Betroffenen von Stromnetzausbau direkt sprechen wollte. Ich wollte ihr konkretes Leben, ihre Probleme kennenlernen. Die Alternative wäre eine Politik allein vom Schreibtisch aus. Das ist eben der Widerspruch im Amt.

(tb, jos, lia)

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