Türkei-Votum

Erdogan über OSZE-Wahlbeobachter: Wer bist Du denn?

Türkei: Darum ist Erdogans Referendum so umstritten

Türkei-Referendum: Erdogan wirbt für Stimmen, auch in Deutschland – warum ist ihm diese Verfassungsänderung so wichtig? Die wichtigsten Fakten.

Türkei-Referendum: Erdogan wirbt für Stimmen, auch in Deutschland – warum ist ihm diese Verfassungsänderung so wichtig? Die wichtigsten Fakten.

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Am Sonntag stimmen die Türken über das Präsidialsystem ab. Präsident Erdogan kritisiert schon jetzt die unabhängigen Wahlbeobachter.

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Vor dem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei hat Staatschef Recep Tayyip Erdogan Kritik an den unabhängigen Wahlbeobachtern der OSZE geäußert. „Wer bist Du denn?“, sagte Erdogan am Freitag im zentralanatolischen Konya an die Adresse der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). „Kenne erstmal Deine Grenzen.“

Erdogan kritisierte den Zwischenbericht der Wahlbeobachter, in dem diese feststellten, dass das „Nein“-Lager der Gegner des Präsidialsystems im Wahlkampf auf Schwierigkeiten stößt. Die Wahlbeobachter merkten an, „dass sich die Unterstützer der „Nein“-Kampagne mit Kampagnen-Verboten, Polizeieingriffen und gewalttätigen Handgemengen konfrontiert sehen“.

Erdogan sagte: „So einen Bericht kannst Du nicht abgeben. Aber ob Du ihn abgibst oder nicht: Am Sonntagabend wird dieses Volk mit Gottes Hilfe mit einem „Ja“ tun, was nötig ist.“ Die OSZE hat elf internationale Experten nach Ankara entsandt. Zusätzlich sind seit dem 25. März 24 internationale Langzeitbeobachter der OSZE im Land im Einsatz. Die Türkei ist seit der Gründung der OSZE im Jahr 1975 Mitglied. Die Wahlbeobachter sind auf Einladung der Türkei im Land. (dpa)


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