Autobahn-Baustellen

Dauerhafter Sanierungsfall

Das Fernstraßennetz in NRW wird mit Milliarden saniert und erneuert. Doch die Staus werden auch danach bleiben.

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Die Zahlen sind beeindruckend. Bis zum Jahr 2030 werden fast 17 Milliarden Euro ins NRW-Fernstraßennetz verbaut. Die sprudelnden Einnahmen des Bundes machen möglich, dass saniert und neu gebaut wird, was über die Jahre von einem massiv ansteigenden Pkw- und Lkw-Verkehr mehr oder weniger zu Klump gefahren wurde.

Niemand sollte sich jedoch der Illusion hingeben, dass es eines Tages wieder gut wird mit dem täglichen, von Dauerstau geprägten Verkehrsirrsinn, oder zumindest halbwegs erträglich. Nordrhein-Westfalen als Transitland wird auf Dauer überlastet bleiben, weil weiter Verkehrskonzepte fehlen, die das Fernstraßennetz spürbar und langfristig entlasten könnten.

Nach der Baustelle bleibt deshalb vor der Baustelle. Um bis zu 40 Prozent soll allein der Güterverkehr in den kommenden Jahren zunehmen: Straßenbauunternehmen dürfte es freuen. Die anderen stehen im Stau.

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