Corona-Regeln

Thüringen kippt Kontaktverbot: Was In Ihrem Bundesland gilt

Corona: Das sind die Regeln im Biergarten

Gemeinsam mit Freunden ein Bier trinken - das geht jetzt wieder trotz Corona. Die Bundesländer haben aber unterschiedliche Regeln, was in Biergärten und Restaurants erlaubt ist.

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Lockerungen bezüglich Fitnessstudios, viele Freibäder und Kitas öffnen schrittweise. Die Corona-Regeln der Bundesländer im Überblick.

  • Als erstes Bundesland will Thüringen das Kontaktverbot aufgeben, und nur noch von einer Empfehlung sprechen
  • In Berlin dürfen ab dem 2. Juni Fitnessstudios wieder öffnen – dabei müssen sie jedoch strenge Auflagen einhalten
  • In Hessen dürfen Kitas von Dienstag an den „eingeschränkten Regelbetrieb“ aufnehmen, in Frankfurt soll für alle Kinder – mit Ausnahme derjenigen in der Notbetreuung – ab Dienstag eine Kita-Teilzeitbetreuung angeboten werden
  • In Brandenburg sind private Feiern mit bis zu 50 Personen möglich. Auch sind hier seit dem 28. Mai unter anderem wieder Fitnessstudios, Sporthallen und Freibäder geöffnet
  • Auch andere Bundesländer lockern die Corona-bedingten Einschränkungen von Freizeitaktivitäten weitreichend
  • Die Bundesregierung hat die Kontaktbeschränkungen nach Absprache mit den Ländern verlängert, Abstandsregeln und Maskenpflicht bleiben vorerst bis zum 29. Juni bestehen
  • Die Corona-Regeln der Bundesländer unterschieden sich deutlich – den Überblick behält man im Regel-Dschungel nur schwer. Was in welchem Bundesland gilt und wie der Stand bezüglich Kitas, Schulen, Fitnessstudios und Schwimmbädern ist, lesen Sie hier

Berlin. Thüringen will Mitte Juni als erstes Bundesland das wegen der Corona-Pandemie verhängte Kontaktverbot aufweichen. Der Entwurf der neuen Corona-Verordnung sehe vor, dass die Kontaktbeschränkungen dann nur noch als Empfehlung gelten sollten, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Erfurt.

Das in Thüringen bald aufgeweichte Kontaktverbot steht im Widerspruch zu dem von Bund und Ländern vereinbarten Kompromiss, der eine Aufrechterhaltung der Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni vorsieht. Wie es danach in den Bundesländern weitergeht, bleibt abzuwarten.

Einer der wichtigsten Punkte der allgemeinen Corona-Strategie: Regionale Lockdowns sollen für Landkreise oder kreisfreie Städte greifen, wenn dort über sieben Tage mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnende registriert werden.

Alle Corona-Regeln der Bundesländer: Maskenpflicht, Kontaktsperre und Co.

Doch wie sieht es abseits davon in den einzelnen Bundesländern aus? Hier erfahren Sie, wo Kinder wieder in die Kita können, Erwachsene ins Restaurant und Jugendliche ins Schwimmbad.

Baden-Württemberg

Kontaktbeschränkungen:

  • Privat sind Treffen mit Geschwistern und Personen aus einem weiteren Haushalt erlaubt. In der Öffentlichkeit ist der Aufenthalt mit Angehörigen eines weiteres Haushalts gestattet

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht gilt im Nahverkehr und im Handel. Bei Verstößen können Bußgelder zwischen 15 und 30 Euro verhängt werden

Demonstrationen:

  • Unter Einhaltung der Vorgaben zum Infektionsschutz – zum Beispiel Abstände oder Höchstteilnehmerzahl – sind Versammlungen erlaubt

Dienstleistungen:

  • Friseure geöffnet
  • Fahrschulen, Sonnenstudios, Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios sind offen

Schulen und Kitas:

  • Schulen werden stufenweise geöffnet
  • Seit dem 4. Mai kehren alle Klassen zurück, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen
  • Seit dem 18. Mai gehen die Viertklässler wieder in die Schule
  • Mitte Juni sollen dann alle Schüler zumindest zeitweise wieder Präsenzunterricht erhalten
  • Kitas öffnen seit dem 18. Mai für bis zu 50 Prozent der Kinder. Bis Ende Juni sollen sie laut Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vollständig öffnen.

Spielplätze:

  • sind geöffnet

Veranstaltungen:

  • Gottesdienste sind erlaubt – allerdings unter Beachten der Hygienevorschriften
  • Massenveranstaltungen bleiben verboten, ebenso Messen, Volksfeste, Vereinsfeste, Kongresse

Gastronomie:

  • Speiselokale sind offen – natürlich unter Beachtung der Hygienevorschriften
  • Diskotheken und der Innenbereich von Kneipen und Bars dürfen nicht betreten werden

Tourismus:

  • Ferienwohnungen können wieder vermietet werden, wenn sich die Touristen selbst versorgen
  • Hotels müssen etwas länger warten, sie dürfen am 29. Mai öffnen

Sport:

  • Individualsport (etwa Tennis, Leichtathletik oder Golf) ist im Freien wieder erlaubt
  • Geöffnet sind daher wieder Golf- und Tennisplätze, Reitanlagen, Hundeschulen und Sportboothäfen
  • Ab Pfingsten starten wieder Fitnessstudios, Tanzschulen, Kletterhallen, Indoorsporthallen ihren Betrieb
  • Ab Pfingsten dürfen Spaß- und Freizeitbäder für Schwimmkurse und Schwimmunterricht geöffnet werden
  • Freibäder und Badeseen bleiben zu
  • Verboten bleibt Mannschaftssport

Freizeit:

  • Tierparks, Zoos und botanische Gärten sind offen
  • Museen, Galerien und Ausstellungshäuser können besucht werden
  • Spielhallen sind geöffnet
  • Ab Pfingsten dürfen Freizeitparks aufmachen
  • Saunen und Wellnessbereiche bleiben vorerst zu
  • Theater, Opern, Kinos bleiben vorerst geschlossen

Bayern

Kontaktbeschränkungen:

  • Es können sich sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht gilt im Nahverkehr und Handel
  • Bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften werden 150 Euro fällig
  • Für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal Maske trägt, sind sogar 5000 Euro Bußgeld vorgesehen

Demonstrationen:

  • Die Genehmigungen für Demonstrationen werden je nach Fall erteilt. Besonders wichtig für eine Erlaubnis ist genügend Platz zur Einhaltung des Mindestabstandes.

Dienstleistungen:

  • Alle Dienstleistungsbetriebe sind geöffnet
  • Für Friseure gilt: Haarewaschen ist obligatorisch, Zeitschriften und Kaffeetrinken sind verboten. Alle Kunden müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen.

Schulen und Kitas:

  • Seit dem 27. April findet in bayerischen Schulen wieder eine Prüfungsvorbereitung statt für Klassen, die in diesem Jahr ihre Prüfung schreiben sollen
  • Die Jahrgänge, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen (Gymnasium: 11. Klasse, Realschule: 9. Klasse, Mittelschule 8. Klasse) sowie die Viertklässler der Grundschulen gehen wieder zur Schule
  • Ab Mitte Juni sollen dann alle Schüler wieder in die Schule gehen
  • In den meisten Kitas gibt es nur eine Notbetreuung
  • Bayern hat angekündigt, dass 50 Prozent der Kinder ab Pfingsten wieder in Kitas gehen können
  • Erlaubt ist dafür, dass sich bis zu drei Familien zusammentun, um im Wechsel die Kinder zu betreuen

Spielplätze:

  • Spielplätze sind offen

Veranstaltungen:

  • Gottesdienste sind erlaubt – allerdings unter Beachtung der Hygienevorschriften
  • Ab dem 15. Juni sind Kulturveranstaltungen wie Konzerte mit bis zu 50 Teilnehmern erlaubt
  • Massenveranstaltungen bleiben verboten, ebenso Messen, Volksfeste, Vereinsfeste, Kongresse

Gastronomie:

  • Die Gaststätten dürfen ihre Außenbereiche, also auch die Biergärten öffnen. Seit dem 25. Mai ist auch der Innenraum von Gaststätten wieder zur Bewirtung freigegeben. Die Hygienevorschriften müssen dabei eingehalten werden
  • Discos und Bars bleiben geschlossen

Tourismus:

  • Der Plan der Landesregierung sieht vor, dass Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze ab Pfingsten wieder Touristen beherbergen dürfen – sicher ist das noch nicht

Sport:

  • Individualsport im Freien ist wieder erlaubt
  • Ab dem 8. Juni öffnen in Bayern wieder Fitnessstudios, Freibäder und Tanzstudios
  • Zum gleichen Datum ist auch wieder das Training von Mannschaftssportarten erlaubt, jedoch auf 20 Personen limitiert. Für kontaktlose Sportarten dürfen dann auch Wettkämpfe ausgetragen werden

Freizeit:

  • Zoos, Tierparks und botanische Gärten sind geöffnet
  • Auch Museen, Bibliotheken, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten können wieder Besucher empfangen
  • Ab Pfingsten dürfen voraussichtlich Freizeitparks, Schlösser und die Seenschifffahrt den Betrieb aufnehmen
  • Ab dem 15. Juni dürfen Theater und Kinos in Bayern öffnen, solange sie die Hygiene- und Abstandsauflagen einhalten
  • Saunen bleiben geschlossen

Berlin

Kontaktbeschränkungen:

  • Es können sich sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen
  • Das Verfassungsgericht in Berlin hat die Bußgelder bei Verstößen gegen die Vorschriften zur Einhaltung des Mindestabstands am 26. Mai außer Kraft gesetzt.

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht gilt im Nahverkehr, an den Flughäfen und im Einzelhandel; Verstöße können mit Bußgeldern zwischen 50 und 500 Euro geahndet werden – allerdings nur beim Friseur

Demonstrationen:

  • Für Demonstrationen gelten ab 2. Juni keine Begrenzungen der Teilnehmerzahl mehr. Derzeit sind öffentliche Versammlungen im Freien wegen der Pandemie noch auf 100 Teilnehmer begrenzt.

Dienstleistungen:

  • Nach den Friseuren sind auch Kosmetikstudios und Orte mit anderen körpernahen Dienstleistungen wieder geöffnet
  • Sonnenstudios sollen in einem weiteren Schritt – eine Zeitangabe gibt es noch nicht – unter strengen hygienischen Auflagen wieder öffnen dürfen
  • Fahrschulen dürfen wieder unterrichten

Schulen und Kitas:

  • Seit dem 27. April kehren die 10. Klassen zurück in den Unterricht
  • Seit dem 4. Mai kamen die Jahrgangsstufe 6 an den Grundschulen und Grundstufen der Gemeinschaftsschulen, die Jahrgangsstufen 9 und 12 an Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen sowie die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien zurück, ebenso die Abschlussjahrgänge der Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufsoberschule und Fachschulen
  • Seit dem 11. Mai können auch Schüler der Klassenstufen 1, 5 und 7 wieder zum Unterricht
  • Bis Ende Mai sollen alle Schüler mit verringerter Stundenzahl in die Schulen gehen
  • Die Kita-Notbetreuung soll bis zum Sommer schrittweise auf alle Kinder ausgeweitet werden. Seit 14. Mai können Kinder am Übergang zur Grundschule und deren Geschwister wieder in die Kita gehen

Spielplätze:

  • Kinder dürfen auf Spielflächen

Veranstaltungen:

  • Veranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern bleiben bis 24. Oktober verboten
  • Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern sind bis zum 31. August untersagt
  • Seit dem 18. Mai sind Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis 50 Teilnehmern wieder erlaubt
  • Seit 25. Mai dürfen an Versammlungen unter freiem Himmel bis zu 100 statt bisher 50 Personen teilnehmen
  • An bestimmten Familienzusammenkünften, etwa Trauerfeiern, Taufen oder Hochzeiten, sind dürfen wieder bis zu 50 Menschen teilnehmen.

Gastronomie:

  • Restaurants und Gaststätten sind wieder offen, sowohl im Außen- als auch im Innenbereich unter Beachtung der Hygienevorschriften
  • Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen
  • Ab 2. Juni können Kneipen wieder öffnen. Bedingung: Die Gäste nehmen an Tischen Platz statt etwa am Tresen in Gruppen herumzustehen.

Tourismus:

  • Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze haben den Betrieb wieder aufgenommen. Es müssen der Mindestabstand eingehalten und Hygieneregeln befolgt werden. So sind Buffets verboten.

Sport:

  • Berliner Sportvereine dürfen ihren Trainingsbetrieb im Freien wieder aufnehmen, zunächst in Gruppen bis zu acht Teilnehmern
  • Das kontaktlose Sporttreiben auf Sportanlagen im Freien ist erlaubt
  • Die Frei- und Strandbäder in Berlin dürfen unter Auflagen wieder öffnen
  • Fitnessstudios dürfen ab 2. Juni wieder öffnen. Dann können auch bis zu zwölf Personen in einer Halle trainieren

Freizeit:

  • Schiffstouren mit offenem Verdeck sind wieder möglich
  • Auch Stadtführungen im Bus
  • Geöffnet sind Museen, Galerien, Gedenkstätten, Bibliotheken und ähnliche Bildungseinrichtungen, ebenso Zoos, Tiergärten und Botanische Gärten
  • Ab 2. Juni sind Open-Air-Veranstaltungen wie Konzerte oder Filmvorführungen mit bis zu 200 Teilnehmern wieder möglich, ab 16. Juni dann mit bis zu 500 Teilnehmern und ab 30. Juni mit bis zu 1000 Teilnehmern
  • Opern und Theater bleiben bis mindestens 31. Juli geschlossen
  • Kinos zeigen ab dem 30. Juni wieder Filme für Besucher
  • In Musikschulen ist eingeschränkter Unterricht möglich

Brandenburg

Kontaktbeschränkungen:

  • Kontakte von zwei Hausständen sind erlaubt – zu Hause und im Freien
  • Treffen mit bis zu zehn Personen im Freien sind ab dem 28. Mai wieder erlaubt

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht gilt im Nahverkehr sowie in Geschäften – Bußgelder drohen nicht

Demonstrationen:

  • Versammlungen mit bis zu 50 Menschen sind mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt.
  • Ab dem 28. Mai dürfen wieder Demonstrationen mit bis zu 150 Teilnehmern stattfinden

Dienstleistungen:

  • Geschäfte mit körpernahen Dienstleistungen, also zum Beispiel Nagel- oder Kosmetikstudios, dürfen wieder öffnen

Schulen und Kitas:

  • Seit dem 25. Mai läuft in den Kitas der eingeschränkte Regelbetrieb an, der Kindern zumindest einmal die Woche den Kita-Besuch ermöglichen soll.
  • Seit 27. April kehren die Schüler der Jahrgangsstufe 10 zum Unterricht in ihre Schulen zurück
  • Seit 4. Mai gehen die Jahrgänge wieder zur Schule, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Dazu kommen noch die 6. Klassen der Grund-und Förderschulen
  • Seit 11. Mai dürfen die fünften Klassen in Grund- und Förderschulen wieder in den Unterricht
  • Seit dem 25. Mai starten die restlichen Klassen in verschiedenen Modellen den teilweisen Präsenzunterricht in den Schulen
  • Sitzenbleiber wird es dieses Jahr nicht geben

Spielplätze:

  • Spielplätze sind offen

Veranstaltungen:

  • Bis 31. August sind Großveranstaltungen noch verboten
  • Gottesdienste im Freien sind ab dem 28. Mai wieder erlaubt, solange nicht mehr als 150 Personen daran teilnehmen

Gastronomie:

  • Restaurants, Cafés und Kneipen können aufmachen – unter Beachtung von Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkte Öffnungszeiten

Tourismus:

  • Ferienwohnungen und -häuser sind genauso geöffnet wie Campingplätze. Jedoch immer mit der Bedingung, dass gemeinschaftliche Sanitäreinrichtungen geschlossen bleiben
  • Hotels und Pensionen haben geöffnet. Nach Angaben des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes gibt es weder eine Reservierungs- noch eine Maskenpflicht für Hotels. Beides wird aber aufgrund der hohen Auslastung empfohlen.
  • Thermen dürfen ab dem 13. Juni wieder öffnen

Sport:

  • Das Training in Sportvereinen ohne Wettkämpfe ist wieder erlaubt
  • Außensportanlagen, wie Bootsverleihe oder der Flugsport, können öffnen, müssen aber nicht
  • Freibäder und Fitnessstudios dürfen am 28. Mai wieder öffnen, Schwimmhallen erst am 13. Juni

Freizeit:

  • Museen, Gedenkstätten, Zoos und Tierparks können wieder besucht werden
  • Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser empfangen ab dem 6. Juni wieder Besucher

Bremen

Kontaktbeschränkungen:

  • Es können sich mehrere Angehörige aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen

Maskenpflicht:

  • Maskenpflicht gilt im Nahverkehr und in Geschäften. Bußgelder bei einem Verstoß sind derzeit nicht vorgesehen

Demonstrationen:

  • Versammlungen müssen genehmigt werden. Behörden dürfen sie verbieten, beschränken oder mit Auflagen versehen, um den Infektionsschutz zu sichern

Dienstleistungen

  • Geschäfte der „körpernahen Dienstleistungen“, wie Nagelpflegestudios, dürfen bei Einhaltung der Hygieneauflagen wieder öffnen
  • Fahrschulen arbeiten wieder

Schulen und Kitas:

  • Den Schulbetrieb nahmen am 27. April zunächst die zehnten Klassen vor der Mittleren Reife wieder auf
  • Seit 4. Mai wird der reguläre Schulbetrieb schrittweise wieder aufgenommen, beginnend mit Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgängen
  • Seit 18. Mai wird der Unterricht schrittweise für weitere Jahrgänge ermöglicht. Den Anfang haben die ersten bis dritten Klassen der Grundschulen gemacht
  • Die Kitas öffnen seit Montag, 18. Mai, wieder schrittweise. Zuerst dürfen Kinder mit Sprachförderung und Vorschulkinder in schwierigen sozialen Verhältnissen in die Kitas
  • Alle anderen Vorschulkinder können vom 1. Juni an wieder die Kitas besuchen

Spielplätze:

  • Spielplätze sind offen

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen sind bis zum 31. August untersagt

Gastronomie:

  • Gastronomiebetriebe dürfen wieder öffnen. Gästelisten mit Namen und Kontaktdaten sind Pflicht
  • Bars, Clubs und Diskotheken bleiben zu

Tourismus:

  • Hotels und Ferienwohnungen dürfen öffnen

Sport:

  • Kontaktarmer Sport wie zum Beispiel Joggen, Rudern, Tennis oder Golf ist auf öffentlichen Sportflächen, in Parks und Vereinsanlagen wieder gestattet
  • Fitnessstudios und Schwimmbäder bleiben zu

Freizeit:

  • Zoos, Museen, Gedenkstätten sind wieder geöffnet
  • Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser bleiben geschlossen

Hamburg

Kontaktbeschränkungen:

  • Bis zu zehn Mitglieder zweier Haushalte dürfen sich wieder treffen, ohne dabei einen Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten

Maskenpflicht:

  • Maskenpflicht ist im Handel, auf Wochenmärkten und im öffentlichen Nahverkehr vorgeschrieben. Für Ladeninhaber soll es ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro geben, wenn sie nicht darauf achten, dass ihre Kunden einen Mundschutz tragen

Demonstrationen:

  • Versammlungen sind untersagt, unter freiem Himmel können Ausnahmen genehmigt werden

Dienstleistungen:

  • Friseure haben geöffnet
  • Die sogenannten „körpernahen Dienstleistungen“ sind erlaubt. Dazu zählen Friseure und Nagelstudios

Schulen und Kitas:

  • Die Schüler der Abschlussklassen starteten bereits Ende April
  • Der schulische Präsenzunterricht für die Klassenstufen 6, 10, 11 und 12 der Gymnasien, für die Klassenstufen 9, 10, 12 und 13 der Stadtteilschulen, für alle vierten Klassen der Grundschulen sowie für Schüler der Sonderschulen und Berufsschulen findet seit 4. Mai statt
  • Seit dem 25. Mai bekommen auch die Schüler der bislang fehlenden Klassenstufen wenigstens einmal pro Woche mindestens fünf oder sechs Unterrichtsstunden in der Schule
  • Es gibt ein Förderprogramm in Höhe von 1,5 Millionen Euro mit dem bald ein Angebot von Mittagessen in den Schulen gesichert werden soll
  • Seit dem 18. Mai gibt es in den Hamburger Kitas einen eingeschränkten Regelbetrieb. Ab dem 4. Juni erlaubt es dieser auch wieder Kindern im Alter von viereinhalb Jahren und Geschwisterkindern den Besuch in einer Kita.

Spielplätze:

  • Erlaubt ist das Spielen zwischen 7 Uhr morgens und 20 Uhr abends

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen sind bis zum 31. August untersagt

Gastronomie:

  • Restaurants dürfen öffnen, solange sie die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Buffets sind untersagt und Bedienungen müssen Masken tragen
  • Bars, Clubs und Diskotheken bleiben vorerst zu

Tourismus:

  • Schiff- und Busfahrten zu touristischen Zwecken sind erlaubt
  • Hotels dürfen wieder Gäste empfangen, solange sie nicht mehr als 60 Prozent ausgelastet sind
  • Schlafsäle für mehr als vier Personen sind verboten.

Sport:

  • Individual-Sportarten sind im Freien erlaubt, sofern das Abstandsgebot eingehalten wird
  • Alle Sportarten im Freien sind erlaubt, solange sie kontaktfrei ausgeübt werden.
  • Außensportanlagen können öffnen, solange Umkleiden und Duschen geschlossen bleiben
  • Fitnessstudios dürfen und andere Indoor-Sportanlagen dürfen wieder öffnen

Freizeit:

  • Museen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten dürfen wieder besucht werden
  • Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser bleiben geschlossen
  • Saunen und Wellnesszentren dürfen nicht öffnen
  • Freibäder öffnen wieder ab dem 2. Juni, Hallenbäder bleiben geschlossen

Hessen

Kontaktbeschränkungen:

  • Im öffentlichen Raum dürfen wieder Angehörige von zwei Haushalten gemeinsam unterwegs sein

Maskenpflicht:

  • Hier gilt die Maskenpflicht für Handel, Nahverkehr und beim Betreten von Bank- und Postfilialen. Das wiederholte Nicht-Tragen einer Maske kann mit 50 Euro Bußgeld bestraft werden

Demonstrationen:

  • Sind unter Hygiene-Auflagen erlaubt, Veranstaltungen bis 100 Personen müssen nicht mehr genehmigt werden

Dienstleistungen:

  • Friseure, Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagepraxen dürfen wieder ihre Dienste anbieten
  • Auch Hundesalons, Hundeschulen sowie Copyshops und Musikschulen sind wieder offen

Schulen und Kitas:

  • Für die Abschlussklassen von Haupt-, Real- und Berufsschulen sowie für die Zwölftklässler an den Gymnasien begann der Unterricht wieder am 27. April
  • Am 18. Mai hat für zahlreiche weitere Schüler wieder in eingeschränkter Form der Unterricht begonnen, darunter auch Viertklässler
  • Die übrigen Grundschüler sollen am 2. Juni an die Schulen zurückkehren
  • Schüler in Hessen können in diesem Jahr nicht sitzen bleiben
  • Die Kitas sind in Hessen weiter geschlossen, ab dem 2. Juni soll es einen eingeschränkten Regelbetrieb geben – offen für alle Kinder
  • Bis zu drei Familien dürfen sich zu einer Betreuungsgemeinschaft für Kita-Kinder zusammenschließen

Spielplätze:

  • Spielplätze sind wieder offen

Veranstaltungen:

  • Grundsätzlich müssen Veranstaltungen bis 100 Personen nicht mehr genehmigt werden, wenn ein Hygiene- und Abstandskonzept vorliegt. Im Ausnahmefall könnten die Behörden unter bestimmten Voraussetzungen auch höhere Teilnehmerzahlen ermöglichen

Gastronomie:

  • Restaurants und andere Gaststätten in Hessen dürfen wieder unter Auflagen öffnen. Gäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen und für Bedienungen gilt Maskenpflicht
  • Diskotheken und Tanzklubs blieben aber vorerst weiter geschlossen

Tourismus:

  • Hotels und Campingplätze können den Betrieb wieder aufnehmen
  • Vermieter von Pensionen und Privatzimmern dürfen ebenfalls wieder Gäste empfangen

Sport:

  • Der Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel darf wieder aufgenommen werden

Freizeit:

  • Museen, Zoos und Botanische Gärten können wieder öffnen
  • Spielhallen, Casinos und Wettbüros sind offen
  • Prinzipiell dürfen Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie weitere Kultureinrichtungen wieder öffnen – wenn sie die Hygiene- und Abstandsregeln gewährleisten können

Mecklenburg-Vorpommern

Kontaktbeschränkungen:

  • Im öffentlichen und privaten Raum können sich mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht gilt für alle Geschäfte sowie den Nahverkehr, Verstöße werden mit bis zu 25 Euro geahndet

Demonstrationen

  • Demonstrationen sind unter Einhaltung des Mindestabstandes mit bis zu 150 Teilnehmern erlaubt. Ausnahmen von dieser Regel müssen gemeinsam von Versammlungsbehörde und Gesundheitsamt genehmigt werden.

Dienstleistungen:

  • Friseure sind geöffnet
  • Kosmetikstudios, Massagepraxen und Nagelstudios haben geöffnet. Auch Sonnen- und Tattoo-Studios, Fußpflegesalons, Physiotherapeuten, Logopäden und ähnliche Unternehmen haben den Betrieb wieder aufgenommen
  • Fahrschulen dürfen auch wieder öffnen

Schulen und Kitas:

  • Seit dem 14. Mai kehren alle Schüler schrittweise in die Schule zurück
  • In den Kitas ist der eingeschränkte Regelbetrieb gestartet – offen für alle Kinder
  • Seit dem 11. Mai beginnt für die rund 4500 Kinder bei Tagesmüttern und Tagesvätern wieder die reguläre Betreuung

Spielplätze:

  • Sind geöffnet

Veranstaltungen:

  • Im Freien sind Veranstaltungen und Demonstrationen mit bis zu 150 Teilnehmern erlaubt
  • Verwandte dürfen sich wieder zu Familienfeiern mit bis zu 30 Teilnehmern treffen

Gastronomie:

  • Gaststätten und Restaurants dürfen wieder öffnen. Ein Gast pro Tisch muss seine Daten hinterlassen
  • Bars, Clubs und Diskotheken und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen

Tourismus:

  • Dauercamper mit Erstwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern sowie Dauercamper mit gemeldetem Zweitwohnsitz auf dem Campingplatz dürfen zu ihren Stellplätzen anreisen
  • Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen dürfen wieder Gäste aufnehmen, solange sie zu nicht mehr als 60 Prozent ausgelastet sind
  • Für Touristen, die von außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns anreisen, gilt eine Reservierungspflicht. Wer keine Buchung einer Übernachtung vorweisen kann, darf nicht über die Landesgrenze
  • Tagestouristen dürfen die Landesgrenze ebenfalls nicht übertreten
  • Auswärtige Besitzer von Ferienhäuser oder Wohnungen dürfen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen

Sport:

  • Der Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel ist in einer Gruppengröße von fünf Personen erlaubt
  • Fitnessstudios haben geöffnet

Freizeit:

  • Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten dürfen wieder öffnen
  • Kinos, Freibäder und auch Reha-Kliniken haben wieder geöffnet

Niedersachsen

Kontaktbeschränkungen:

  • Es dürfen sich Angehörige von zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen unabhängig von der Anzahl. Bei Hochzeiten dürfen sich bis zu 20 Personen treffen, die nicht ausschließlich aus zwei Haushalten stammen

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht ist im Nahverkehr und beim Einkaufen aktiv. Bußgelder drohen zunächst nicht

Demonstrationen:

  • Für Demonstrationen und Versammlungen unter freiem Himmel können die Behörden Ausnahmegenehmigungen erteilen

Dienstleistungen:

  • Friseure sind offen
  • Kosmetikbehandlungen und medizinische Fußpflege sind wieder möglich

Schulen und Kitas:

  • Der Schulbetrieb ist seit dem 27. April stufenweise angefahren. Zunächst kehrten Schüler zurück, die vor einem Abschluss stehen
  • Am 4. Mai folgten die 4. Klassen in den Grundschulen
  • Seit dem 11. Mai gehen auch die 12. Klassen zur Schule
  • Seit dem 18. Mai sollen auch die Drittklässler, die neunten und die zehnten Klassen wieder zur Schule gehen
  • Die weiteren Jahrgänge folgen in den weiteren Wochen, sodass alle Schüler ab dem 15. Juni wieder in die Schule gehen
  • Die Rückkehr zum Regelbetrieb in den Kitas ist für den 1. August geplant
  • Tagesmütter und -väter dürfen in den Regelbetrieb mit fünf Kindern zurückkehren. Die Kinder dürfen aber aus höchstens drei verschiedenen Haushalten kommen

Spielplätze:

  • Sind geöffnet

Veranstaltungen:

  • Volksfeste aller Art ungeachtet der Teilnehmerzahl bleiben bis Ende August untersagt
  • Großveranstaltungen ab 1000 Menschen sind untersagt

Gastronomie:

  • Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten können öffnen
  • Buffets und Selbstbedienung sind untersagt
  • Bars, Kneipen und Diskotheken sollen dagegen bis auf Weiteres geschlossen bleiben

Tourismus:

  • Dauercamper dürfen ihre Quartiere wieder nutzen
  • Die Inseln sind wieder für Menschen zugänglich, die dort eine Zweitwohnung oder einen Dauerplatz auf einem Campingplatz besitzen
  • Ferienwohnungen dürfen bereits wieder betrieben werden, solange zwischen den einzelnen Gästen immer sieben Tage Pause gemacht wird.
  • Hotels hingegen haben mit einer maximalen Auslastung von 60 Prozent geöffnet

Sport:

  • Sport auf Anlagen im Freien ist gestattet

Freizeit:

  • Geöffnet sind wieder Zoos, Museen und Freibäder
  • Kinos sind weiterhin geschlossen

Nordrhein-Westfalen

Kontaktbeschränkungen:

  • Es dürfen sich Mitglieder aus zwei Familien in der Öffentlichkeit treffen

Maskenpflicht:

  • Maskenpflicht gilt für das Einkaufen sowie in Bussen, Bahnen, auf Wochenmärkten, an Haltestellen, Bahnhöfen, in Taxis, Arztpraxen, Post, Bank und Tankstellen. Über die Höhe der Bußgelder bei einer Weigerung, eine Maske zu tragen, dürfen die Ordnungsämter selbst entscheiden

Demonstrationen:

  • Sind nur mit einer Höchstzahl von Teilnehmern erlaubt. Die ist abhängig von der Fläche, auf der demonstriert wird

Dienstleistungen:

  • Friseure sind offen
  • Für „körpernahe Dienstleistungen“ wie Massagestudios, Kosmetik- und Tattoo-Studios werden Infektionsschutzkonzepte noch erarbeitet

Schulen und Kitas:

  • Bereits seit dem 23. April gilt die Schulpflicht für alle Abschlussklassen, Abiturienten dürfen über ihren Schulbesuch selbst entscheiden
  • Seit dem 4. Mai gehen Viertklässler wieder in die Schule
  • Ab Ende Mai sollen alle Schüler tageweise Präsenzunterricht erhalten
  • Seit dem 14. Mai werden Kitas zunächst für Vorschulkinder mit besonderem Förderbedarf geöffnet
  • Ab dem 28. Mai sollen alle Vorschulkinder wieder in die Kitas kommen
  • Ab Juni dürfen auch alle anderen Kinder zurück in die Kitas – allerdings nur an zwei Tagen die Woche
  • Das Betretungsverbot in Kindertagesstätten und bei Tageseltern wird zum 8. Juni komplett aufgehoben. Gleichzeitig wird die bisherige Notbetreuung aufgelöst, die bislang nur einem begrenzten Kreis von Kindern zur Verfügung stand.

Spielplätze:

  • Sind geöffnet

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen sind bis Ende August untersagt

Gastronomie:

  • Gaststätten und Restaurants dürfen öffnen. Das gilt für den Innen- und Außenbereich, allerdings müssen die Kontaktdaten eines jeden Besuchers registriert werden
  • Bars, Clubs, Diskotheken bleiben geschlossen

Tourismus:

  • Der touristische Aufenthalt in Ferienhäusern, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen ist wieder möglich
  • Hotels haben ebenfalls geöffnet

Sport:

  • Kontaktloser Breitensport und der Trainingsbetrieb im Freien ist erlaubt
  • Fitnessstudios, Tanzschulen und Kursräume von Sportvereinen haben wieder geöffnet. Sanitärräume bleiben aber geschlossen und im Tanzstudio muss mit einem festen Partner getanzt werden
  • Ab dem 30. Mai darf auch wieder Sport mit unvermeidbarem Körperkontakt betrieben werden

Freizeit:

  • Freizeitparks, Ausflugsschifffahrt, Fahrrad- und Bootsverleihe dürfen öffnen, ebenso Museen
  • Kleine Konzerte und andere öffentliche Aufführungen unter freiem Himmel können wieder stattfinden
  • Mit maximal 100 Teilnehmern und unter Einhaltung strenger Auflagen ist dies auch wieder in geschlossenen Räumen erlaubt
  • Theater, Opern und Kinos dürfen wieder ab dem 30. Mai mit deutlich reduzierten Besucherzahlen öffnen
  • Freibäder haben wieder den Betrieb aufgenommen, Hallenbäder öffnen am 30. Mai
  • Spaßbäder bleiben geschlossen

Rheinland-Pfalz

Kontaktbeschränkungen:

  • Im öffentlichen Raum können sich Angehörige aus bis zu zwei Haushalten treffen

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht gilt für den Nahverkehr und den gesamten Handel
  • Zudem gilt die Maskenpflicht in Schulen während der Pausen
  • Verstöße werden mit einem Verwarngeld von 10 Euro geahndet

Demonstrationen:

  • Können im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden

Dienstleistungen:

  • Friseure sind offen
  • Besuche von Kosmetik- und Nagelstudios oder die Inanspruchnahme anderer „körpernahe Dienstleistungen“ sind erlaubt
  • Fahrschulen haben geöffnet

Schulen und Kitas:

  • Seit dem 27. April dürfen Berufsschüler, die vor einer Prüfung stehen, und G8-Abiturienten der Gymnasien, zurück in die Schule
  • Seit Montag, 18. Mai, öffnen die Berufsbildenden Schulen
  • Seit dem 25. Mai dürfen auch wieder die dritten Klassen der Grundschulen sowie Klassen der Sekundarstufe I in den weiterführenden Schulen den Unterricht besuchen
  • Mitte Juni sollen alle Schülerinnen und Schüler zurück im Unterricht sein
  • Für einige Kita-Kinder wird eine Notbetreuung angeboten
  • Geöffnet werden alles Kitas spätestens zu den Sommerferien

Spielplätze:

  • Sind geöffnet

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen bleiben bis 31. August verboten

Gastronomie:

  • Gastronomiebetriebe dürfen unter Auflagen wieder öffnen. An der Theke sitzen dürfen die Gäste nicht und auch die Öffnungszeiten sind beschränkt
  • Bars, Clubs, Diskotheken bleiben geschlossen

Tourismus:

  • Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Jugendherbergen und die restlichen Campingplätze können alle wieder öffnen
  • Reisen mit dem Schiff oder dem Bus sind ab 24. Mai erlaubt

Sport:

  • Freizeit- und Breitensport ist im Freien wieder erlaubt – allerdings müssen die Abstandsregeln eingehalten werden
  • Der Besuch von Fitnessstudios, Tanzschulen sowie Sportangebote in Hallen sind ab dem 27. Mai wieder unter Auflagen erlaubt

Freizeit:

  • Theater, Kinos und Konzerthäuser sollen ab dem 27. Mai. wieder öffnen
  • Ab dem 10. Juni ist der Gang ins Hallenbad, die Sauna oder den Freizeitpark wieder möglich
  • Museen und Galerien sind offen

Saarland

Kontaktbeschränkungen:

  • Drinnen wie auch draußen können sich Angehörige aus bis zu zwei Haushalten treffen

Maskenpflicht:

  • Gilt im Nahverkehr, Handel und auf Wochenmärkten
  • Jeder der 990.000 Saarländer soll fünf Einweg-Masken vom Land erhalten, die durch die Kommunen ausgeben werden
  • Bußgelder gibt es nicht

Demonstrationen:

  • Demonstrationen im Freien sind erlaubt. Allerdings nur wenn die Hygienevorschriften eingehalten werden

Dienstleistungen:

  • Friseure sind geöffnet, „körpernahe Dienstleistungen“ sind erlaubt
  • Fahrschulen können unter Einhaltung der Hygieneanforderungen öffnen

Schulen und Kitas:

  • Seit dem 4. Mai sind die Schulen teilweise wieder geöffnet. Abiturienten und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 der Gemeinschaftsschulen und Förderschulen, die einen Abschluss anstreben, dürfen zurückkehren
  • Der Unterricht für Viertklässler beginnt schrittweise in kleinen Lerngruppen
  • Seit dem 11. Mai dürfen die Klassenstufen 11 der Gymnasien und die Klassenstufen 12 der Gemeinschaftsschulen wieder zum Unterricht
  • Der Regelbetrieb in den Kitas soll am 8. Juni mit Einschränkungen wieder aufgenommen werden
  • Bis zu den Sommerferien soll es in allen Schulen und Kitas wieder einen möglichst regulären Betrieb geben

Spielplätze:

  • Sind unter Auflagen der Kommunen geöffnet

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen sind bis zum 31. August verboten.

Gastronomie:

  • Gastronomiebetriebe sind geöffnet
  • Bars, Clubs, Diskotheken bleiben geschlossen

Tourismus:

  • Hotels und Ferienwohnungen dürfen Gäste aufnehmen
  • Reisebusreisen sind unter Auflagen erlaubt

Sport:

  • Sportler dürfen an der frischen Luft alleine oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen aktiv sein

Freizeit:

  • Theater, Messen, Jahrmärkte sowie Saunen bleiben zunächst geschlossen
  • Kinos, Museen, Zoos und Tierparks dürfen öffnen
  • Sowohl Frei als auch Hallenbäder laden ab dem 8. Juni wieder zum Planschen ein

Sachsen

Kontaktbeschränkungen:

  • Zwei Hausstände dürfen sich wieder treffen

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht im gilt im Nahverkehr und Handel. Bußgelder bei Verstößen sind nicht vorgesehen

Demonstrationen:

  • Kundgebungen sind erlaubt und nicht mehr auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt

Dienstleistungen:

  • Friseure und „körpernahe Dienstleistungen“ dürfen mit den jeweiligen Hygienekonzepten öffnen

Schulen und Kitas:

  • Seit dem 18. Mai öffnen die Kindertagesstätten und Grundschulen im eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder
  • Die Abschlussjahrgänge drücken bereits seit dem 20. April wieder die Schulbank. Am 4. Mai waren die Vorabschlussklassen hinzugekommen
  • Schüler an weiterführenden Schulen werden zumindest teilweise wieder an den Schulen unterrichtet – in einem Wechsel von Präsenz- und Lernzeiten zu Hause

Spielplätze:

  • Spielplätze sind geöffnet

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen sind bis 31. August untersagt
  • Versammlungen mit bis zu 50 Menschen im Freien sind unter Einhaltungen der Hygienevorschriften und des Mindestabstand erlaubt

Gastronomie:

  • Biergärten, Kneipen, Gaststätten können unter strengen Auflagen wieder öffnen. Speisekarten etwa müssen abwischbar sein
  • Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen

Tourismus:

  • Hotels, Ferienwohnungen und andere Beherbergungsbetriebe können unter Auflagen wieder regulär öffnen
  • Reisen mit einem Reisebus bleiben tabu

Sport:

  • Vereinssport unter freiem Himmel ist wieder möglich, allerdings nur mit Mindestabstand
  • Fitnessstudios sind offen

Freizeit:

  • Museen, Bibliotheken, Gedenkstätten, Archive und Zoos dürfen öffnen – Voraussetzung ist auch hier, dass Abstand und Hygiene gewahrt sind
  • Theater, Opern, Kinos und Konzertveranstalter können öffnen. Auch Tanz- und Musikschulen, Fahrschulen und Freibäder öffnen wieder
  • Geschlossen bleiben Hallenbäder, Saunen und Messeveranstaltungen

Sachsen-Anhalt

Kontaktbeschränkungen:

  • Zusammenkünfte von bis zu fünf Menschen sind erlaubt, auch wenn diese nicht gemeinsam in einem Haushalt leben
  • Ab dem 28. Mai werden die Kontaktbeschränkungen gelockert. Bei privaten Feiern sind dann wieder 20 Teilnehmer erlaubt. Für Hochzeiten, Tagungen und Beerdigungen liegt die Obergrenze bei 100 Teilnehmern.

Maskenpflicht:

  • Hier gilt beim Einkaufen sowie im öffentlichen Nahverkehr eine Maskenpflicht. Verstöße gegen die Regelung werden nicht mit einem Bußgeld belegt

Demonstrationen:

  • Demonstrationen sind möglich. Dafür braucht es die gemeinsame Erlaubnis der Versammlungsbehörde und des Gesundheitsamts

Dienstleistungen:

  • Friseure, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagel- und Kosmetikstudios sowie Fahrschulen dürfen ihre Türen öffnen

Schulen und Kitas:

  • Mehrere Klassenstufen sind bereits zurück in der Schule, am 6. Mai folgten auch die Gymnasiasten, die im kommenden Jahr ihre Prüfung ablegen. Bis zu den Pfingstferien sollen alle Klassenstufen mindestens für einen Tag in die Schule zurückkehren
  • Alle Grundschüler sollen spätestens ab dem 15. Juni täglichen Unterricht in den Schulen bekommen. Allerdings nur in einem eingeschränkten Umfang
  • Kitas sind geschlossen, aber es gibt eine erweiterte Notbetreuung
  • Die Öffnung der Kitas für alle Kinder ist für den 2. Juni geplant

Spielplätze:

  • Die Spielplätze sind wieder geöffnet, sofern es der jeweilige Landkreis erlaubt

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen sind bis 31. August untersagt

Gastronomie:

  • Restaurants haben offen
  • Bars, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen

Tourismus:

  • Ferienhäuser und -wohnungen dürfen wieder an Einheimische vermietet werden
  • Hotels und Pensionen können ebenfalls nur für Einheimische öffnen
  • Das Einreiseverbot für deutsche Touristen außerhalb Sachsen-Anhalts wird am 28. Mai aufgehoben

Sport:

  • Für bis zu fünf Personen ist Sport im Freien erlaubt, solange sie den direkten Kontakt vermeiden

Freizeit:

  • Museen, Bibliotheken, Archive, Ausstellungshäuser und Autokinos sind geöffnet
  • Theater, Opern und Kinos bleiben vorerst geschlossen

Schleswig-Holstein

Kontaktbeschränkungen:

  • Es können sich sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen

Maskenpflicht:

  • In Schleswig-Holstein gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel – Verstöße werden nicht mit einem Bußgeld belegt

Demonstrationen:

  • Versammlungen sind verboten, Ausnahmen sind möglich, wenn der Veranstalter die Einhaltung der Maßnahmen zum Schutz vor einer Corona-Infektion sicherstellen kann

Dienstleistungen:

  • Friseure, Fußpflegepraxen, Nagelstudios und Tattoostudios dürfen öffnen
  • Kosmetikstudios haben ebenfalls geöffnet, dürfen aber nicht den Gesichtsbereich behandeln
  • Fahrschulen dürfen wieder öffnen

Schulen und Kitas:

  • Alle Grundschüler sollen vom 8. Juni an wieder eine tägliche Beschulung im Klassenverband erhalten. Dabei werden die Abstandsregel nicht mehr gelten. Die Hygieneregeln sollen aber beachtet werden
  • In der letzten Woche vor den Sommerferien, die am 29. Juni beginnen, sollen alle Schüler aller Schulen tageweise in ihrem Klassenverband zusammenkommen
  • Der Regelbetrieb an allen Schulen soll nach den Sommerferien mit dem neuen Schuljahr am 10. August wieder starten
  • Die Kita-Betreuung soll ab dem 1. Juni ausgeweitet werden
  • Vom 22. Juni an soll der volle Regelbetrieb unter Auflagen und abhängig der infektionsepidemiologischen Gesamtsituation ermöglicht werden

Spielplätze:

  • Spielplätze sind geöffnet

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen sind bis 31. August untersagt
  • Veranstaltungen mit Sitzcharakter mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen sind möglich

Gastronomie:

  • Restaurants können wieder Gäste begrüßen. Dabei gelten keine Kapazitätsgrenzen, solange die Abstandsregeln eingehalten werden
  • Bars, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen

Tourismus:

Sport:

  • Kontaktfreie Sportarten sind im Freien unter Einhaltung des Mindestabstand erlaubt
  • Sportgeräte für diese Sportarten dürfen verliehen werden
  • Seit dem 15. Mai können auch Heimspiele des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel ohne Zuschauer stattfinden
  • Seit dem 18. Mai dürfen auch Fitnessstudios öffnen und andere Sportangebote in geschlossenen Räumen sind wieder erlaubt

Freizeit:

  • Museen, Ausstellungen und Autokinos sind geöffnet
  • Der eingeschränkte Probenbetrieb in Theatern ist unter Auflagen wieder zulässig
  • Spielhallen und Kinos dürfen mit deutlich reduzierten Besucherzahlen wieder öffnen – allerdings müssen Hygienekonzepte vorliegen

Thüringen

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat seinen Vorstoß, ab dem 6. Juni auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften verzichten, nach bundesweiter Kritik aufgeweicht. Nun will seine Regierung lediglich das strikte Kontaktverbot ab Mitte Juni zu einer bloßen Empfehlung für das weitere Einhalten der Kontaktbeschränkungen lockern. Die Mindestabstände und Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr sollen dagegen weiter gelten. Über die neue Verordnung will das Kabinett am 9. Juni entscheiden.

Kontaktbeschränkungen:

  • Sowohl zu Hause, als auch im Freien dürfen sich derzeit nur Angehörige von zwei Haushalten treffen. Ab Mitte Juni soll diese Vorgabe nicht mehr bindend sein. Entsprechende Verstöße können dann nicht mehr mit Bußgeldern belegt werden.

Maskenpflicht:

  • Die Maskenpflicht gilt im Nahverkehr und beim Einkauf. Seit dem 13. Mai gibt es bei Nichteinhaltung Bußgelder

Demonstrationen:

  • Seit 13. Mai sind unter anderem Demonstrationen ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl wieder möglich

Dienstleistungen:

  • Friseure, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagel- und Kosmetikstudios sowie Fahrschulen können öffnen

Schulen und Kitas:

  • Die Schulen werden seit dem 27. April schrittweise geöffnet: Zuerst durften die Abiturienten wieder in den Unterricht. Am 4. Mai begann auch für die anderen Klassen schrittweise der Präsenzunterricht
  • Spätestens nach Pfingsten sollen wieder alle Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen können
  • Für einen kleinen Teil von Kita-Kindern gibt es Notbetreuungsmöglichkeiten
  • Die Kommunen entscheiden aktuell noch selbst, ob sie ihre Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen lassen
  • Bis spätestens 15. Juni soll der eingeschränkte Regelbetrieb dann in allen Kitas gestartet sein

Spielplätze:

  • Spielplätze sind geöffnet

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen sind bis 31. August untersagt
  • Die Beschränkung der Teilnehmerzahl von Demonstrationen auf 50 Personen ist seit dem 13. Mai aufgehoben
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bleiben auf 30 Teilnehmer begrenzt

Gastronomie:

  • Restaurants haben geöffnet

Tourismus:

  • Hotels, Campingplätze, Ferienwohnungen und -häuser dürfen öffnen

Sport:

  • Kontaktfreie Sportarten sind im Freien unter Einhaltung des Mindestabstand erlaubt
  • Fitnessstudios öffnen wieder ab dem 1. Juni, solange sie ein Hygienekonzept vorlegen können
  • Der professionelle Mannschaftssport bleibt untersagt

Freizeit:

  • Museen, Tierparks, Zoos und Galerien sind geöffnet
  • Musik- und Jugendkunstschulen geben Unterricht für Einzelpersonen oder in Kleinstgruppen
  • Ab dem 1. Juni dürfen Freibäder und Badesee wieder öffnen
  • Theater- und Orchestervorstellungen bleiben bis zum 31. August verboten. Für Kinos gibt es noch keinen Öffnungstermin

Lockerungen der Beschränkungen: Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick:

Am 15. April hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder und die Bundesregierung erstmals auf eine Lockerung der Corona-Maßnahmen verständigt – die Länder setzten die Einigung unterschiedlich entschlossen um.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte das Vorgehen einiger Länder in ihrer Regierungserklärung am am 23. April noch als „forsch, teilweise zu forsch“ bezeichnet. Am 6. Mai hatten die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Merkel dann neue Beschlüsse gefasst. Was ist den Bürgern erlaubt, was ist verboten?

Der Überblick:

  1. Sobald in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten, werden die dortigen Corona-Regelungen wieder verschärft. Einige Bundesländer haben bereits angekündigt noch vor Erreichen dieser Obergrenze mit Verschärfungen zu reagieren
  2. Großveranstaltungen sind bis zum 31. August grundsätzlich untersagt. Betroffen sind Fußballspiele mit Zuschauern, größere Konzerte, Schützenfeste und Kirmes-Veranstaltungen
  3. Geschäfte können unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen wieder öffnen. Allerdings wird die maximale Anzahl an Kunden im Geschäft begrenzt. Gleichzeitig sollen Warteschlangen vermieden werden
  4. Friseure dürfen unter Auflagen – etwa zur Hygiene und zur Vermeidung von Warteschlangen – ihre Betriebe wieder öffnen
  5. Kultureinrichtungen können „unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen“ wieder öffnen. Das gilt für Museen, Ausstellungen und Galerien, Gedenkstätten sowie Zoos und botanische Gärten
  6. Der allgemeine Schulbetrieb wird wieder aufgenommen, beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen, und den obersten Grundschulklassen. Anstehende Prüfungen der Abschlussklassen dieses Schuljahres konnten aber auch vorher schon stattfinden.
  7. Spielplätze können wieder geöffnet werden
  8. Die Notbetreuung in Kitas wird schrittweise seit dem 11. Mai ausgeweitet, um dann in einen eingeschränkten Regelbetrieb überzugehen
  9. Die Kontaktbeschränkungen bleiben bis zum 5. Juni in Kraft. Das Kanzleramt hat den Ländern empfohlen, sie zunächst bis zum 5. Juli aufrechtzuerhalten. Aktuell dürfen sich Angehörige von zwei Haushalten treffen – also etwa zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder aus zwei Wohngemeinschaften. Sollten die Kontaktbeschränkungen bis 5. Juli verlängert werden, ist geplant, private Treffen mit bis zu zehn Leuten aus zwei Haushalten zu erlauben.
  10. Die Öffnung der Gastronomiebetriebe ist nun Ländersache
  11. Das Versammlungsverbot in Gotteshäusern tritt außer Kraft. In Kirchen, Moscheen und Synagogen können Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen wieder stattfinden
  12. Sport ist unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Er muss draußen stattfinden und kontaktfrei sein. Außerdem bleiben Duschen und Umkleiden geschlossen
  13. Patienten in Krankenhäusern und Bewohner von Pflegeheimen dürfen eine Person bestimmen, die zu regelmäßigen Besuchen berechtigt ist

Welche Strafen drohen bei Verstößen gegen das Kontaktverbot?

Über die Maßnahmen hatten die Länder vor Einführung der Regeln im März lange gestritten, über die Strafen nicht. Die sind einheitlich geregelt: im Infektionsschutzgesetz (IfSG). Zuwiderhandlungen können nach Auskunft des saarländischen Innenministeriums mit einer Freiheitsstrafe zwischen drei Monaten und fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden

Laut dem bayrischen Innenministerium sei eine Geldbuße bis zu 25.000 Euro denkbar. Die Bayern beziehen sich auf § 73 Abs. 1a Nr. 6 und Abs. 2 IfSG. Mit solchen Bußgeldern hatte auch der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) gedroht.

Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen einen Bußgeldkatalog erarbeitet, mit dem Verstöße gegen die Maßnahmen zum Schutz vor der Coronavirus-Pandemie geahndet werden sollen. Teilweise sind hohe Geldbußen vorgesehen.

So sollten etwa bei unerlaubten Besuchen in Krankenhäusern oder Altenheimen 200 Euro fällig werden. Dies steht demnach in der innerhalb der Landesregierung abgestimmten Fassung des Bußgeldkatalogs.

Hier ein Auszug daraus:

Vergehen Bußgeld
Verzehr von Außerhaus-Speisen und Getränken im Umkreis von weniger als 50 Metern der gastronomischen Einrichtung 200 Euro
Zugang zu einem Einkaufszentrum, in welchem sich keine lebenswichtigen Einrichtungen befindet 400 Euro
Zugang zu einem Einkaufszentrum zu einem anderen als diesen gestatteten Zweck 400 Euro
Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen
(bei mehr als 10 Personen: Straftat)
200 Euro
Picknicken für jeden Beteiligten 250 Euro
Grillen für jeden Beteiligten 250 Euro

Es heißt nicht, dass jede Ansammlung von Menschen im öffentlichen Raum in diesen Tagen sofort zu solchen Konsequenzen führt. „Das Wichtigste ist eine klare Ansprache, der erhobene Zeigefinger“, sagt ein Polizeibeamter. Die endgültige Strafe legt im Zweifel das Gericht fest, da kommt es auf jeden Einzelfall an. In mehreren Ländern wird mit Hochdruck an einem Strafenkatalog speziell für Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen gearbeitet.

Coronavirus-Pandemie in Deutschland und der Welt:

Stopp Coronavirus - 6 simple und effiziente Maßnahmen im Alltag
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(yah/bekö/lah/jkali/jha/jas/küp/dpa/AFP)

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