Polizeieinsatz

Verdächtiges Pulver in Amtsgericht war harmloses Plastik

Das Amtsgericht in Rinteln wurde am Dienstag geräumt, vor dem Gebäude errichteten Feuerwehrleute ein Dekontaminations-Zelt.

Foto: Igor Vucinic / dpa

Das Amtsgericht in Rinteln wurde am Dienstag geräumt, vor dem Gebäude errichteten Feuerwehrleute ein Dekontaminations-Zelt. Foto: Igor Vucinic / dpa

Rinteln  Ein grünes Pulver, das aus einem Umschlag rieselte, sorgte am Amtsgericht Rinteln für Aufregung. Nun kam heraus, was dahinter steckt.

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Bei dem per Brief zugesandten Pulver, das am Dienstag für einen Großalarm im Amtsgericht Rinteln (Niedersachsen) gesorgt hat , handelt es sich um harmlosen Kunststoffabrieb. Dies habe eine Untersuchung im niedersächsischen Landeskriminalamt ergeben, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Die Substanz sei ungefährlich. Warum das Pulver dennoch bei mehreren Justiz-Bediensteten für klinische Symptome wie Atemnot, Husten und Kreislaufbeschwerden gesorgt hatte, ist unklar.

Rathaus in Rinteln evakuiert

Das grünliche Pulver war am Dienstag in der Poststelle des Gerichts aus einem Brief gerieselt. Wegen des Verdachts, es könnte sich um eine giftige Substanz handeln, wurde das Rathaus evakuiert. Wie das Pulver in den Brief gelangt ist, war am Mittwoch noch unklar. (bekö/dpa)

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