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Pandemie

Corona: Die aktuellen Fallzahlen des RKI im Überblick

Lesedauer: 4 Minuten

Corona: Das ist die Lage auf den Intensivstationen

Corona: Das ist die Lage auf den Intensivstationen

Seit einem Jahr ist Deutschland von der Pandemie gelähmt. Auf den Intensivstationen kämpfen die Patienten ums Überleben. Die Gefahr, dass im Zweifelsfall nicht genügend Intensivbetten da sind, ist dabei allgegenwärtig.

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Berlin.  Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet jeden Tag aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie in Deutschland. Die wichtigsten Daten im Überblick.

  • Am Freitag meldet das Robert Koch-Institut (RKI) erneut hohe Corona-Fallzahlen
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bleibt ebenfalls auf hohem Niveau
  • Die wichtigsten Daten zu den Corona-Fallzahlen nach Bundesland, der Inzidenz und der Reproduktionszahl im Überblick

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 25.831 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 247 neue Todesfälle verzeichnet. Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten zur Pandemie: Alle Corona-News im Live-Ticker

Die in den Tagen nach Ostern beobachtete Absenkung der Zahlen hat aller Wahrscheinlichkeit nach an der vorübergehend geringeren Testzahl gelegen. Zudem könnte es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter an allen Tagen Daten übermittelt haben.

Corona in Deutschland: Höchstwerte bei Todeszahlen im Januar

Der höchste Wert bei den innerhalb eines Tages gemeldeten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember erreicht worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Der Höchststand von 1244 registrierten Todesfällen binnen 24 Stunden wurde am 14. Januar gemeldet.

Bund und Länder streben einheitliche Corona-Maßnahmen an
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Corona-Zahlen des RKI: So hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 160,1, genau wie am Vortag. Vor vier Wochen lag sie noch bei 95,6.

Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Im März hat sich die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz allerdings innerhalb von drei Wochen verdoppelt. In Deutschland war die sehr ansteckende, britische Corona-Variante B.1.1.7 erstmals an Heiligabend nachgewiesen worden. Gut drei Monate später hat sie die Ursprungsvariante hierzulande weitgehend verdrängt.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus geworden. Von ihr sind auch Verschärfungen wie beispielsweise nächtliche Ausgangssprerren abhängig. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz so zu mindern, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung von Kontakten der Corona-Infizierten leisten können.

Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.099.273 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, liegt bei 79.628.

Definition: Was ist der R-Wert und wie hoch ist er aktuell?

Der bundesweite R-Wert lag laut Lagebericht des RKI vom Freitag bei 1,18 (Vortag 1,15). Liegt der R-Wert über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig. Das RKI meldet den aktuellen R-Wert in der Regel abends.

Datum 16. April 15. April 14. April
4-Tage-R-Wert 1,18 1,15 1,14
7-Tage-R-Wert 1,24 1,18 1,11

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Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht einen sogenannten 7-Tage-R-Wert an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Freitag bei 1,24. Am Vortag hatte er bei 1,18 gelegen. Dieser Wert bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet

Corona-Zahlen: Warum schwanken die RKI-Zahlen häufig?

Die Fallzahlen und die daraus berechnete Sieben-Tage-Inzidenz des RKI können sich stark von den veröffentlichten Zahlen der örtlichen und Landesgesundheitsämter unterscheiden. Das hat diverse Gründe:

  • Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land
  • Unter Umständen gibt es dabei sogar an einem Tag mehrere Schwankungen
  • Manchmal kommt es auch zu Übertragungsfehlern der Fallzahlen zwischen den einzelnen Meldestellen
  • Stellt ein Labor einen Fall fest, übermittelt es diesen an die örtliche Gesundheitsbehörde, von dort gehen die Daten an das Landesgesundheitsamt
  • Dort werden alle Meldungen aus einem Bundesland gebündelt und dann gesammelt an das RKI übertragen
  • Weil der Ablauf des sogenannten Meldesystems für Infektionskrankheiten noch immer nicht vollständig digitalisiert ist, kann es auch passieren, dass Daten erst einen Tag verspätet beim RKI eintreffen

Für die einzelnen Bundesländer übermittelt das RKI die folgenden Gesamtzahlen (nachgewiesene und gemeldete Infektionen, Datenstand 16. April):

Bundesland Infektionszahlen
Nordrhein-Westfalen 669.472
Bayern 546.680
Baden-Württemberg 399.982
Sachsen 242.330
Hessen 240.509
Niedersachsen 217.562
Berlin 157.017
Rheinland-Pfalz 127.699
Thüringen 106.200
Branden­burg 95.604
Sachsen-Anhalt 81.757
Hamburg 67.121
Schleswig-Holstein 54.508
Mecklenburg-Vorpommern 35.419
Saarland 34.297
Bremen 23.116

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