Phishing

Netflix: Betrüger täuschen Nutzer mit gefälschten Mails

Netflix selbst fragt nie per E-Mail nach personenbezogenen Daten wie Bankkonto-Details oder dem Passwort. (Symbolfoto)

Netflix selbst fragt nie per E-Mail nach personenbezogenen Daten wie Bankkonto-Details oder dem Passwort. (Symbolfoto)

Foto: Alexander Heinl / dpa-tmn

Hannover.  Manche Netflix-Nutzer werden zurzeit per Mail zur Eingabe persönlicher Daten aufgefordert. Das LKA Niedersachsen warnt vor Betrug.

Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen warnt Netflix-Nutzer vor Internetbetrügern. Demnach kursieren zurzeit gefälschte Mails, in denen Kunden des Streamingdienstes vorgegaukelt wird, dass ihr Konto in 48 Stunden auslaufen wird – laut LKA eine Phishing-Masche.

Die Absender wollen so an Zugangs- und Kreditkartendaten der Nutzer kommen, warnt das LKA. Das Vorgehen sei raffiniert: In der Mail leitet ein Link zu einer gefälschten Website weiter. Dort wird nach einer Sicherheitsabfrage zunächst nach den Nutzerdaten gefragt. Dann sollen Kunden die Bezahlinformationen sowie Namen und Anschrift angeben. Am Ende werden sie zur originalen Netflix-Seite weitergeleitet.

Netflix warnt vor Phishing – Keine Datenabfrage per E-Mail

Netflix selbst stellt in seinem Hilfe-Center klar, nie per E-Mail nach personenbezogenen Daten wie Bankkonto-Details oder dem Passwort zu fragen. Wer so eine Nachricht erhält, sollte keinesfalls auf Links klicken, die darin enthalten sind. Stattdessen rät der Anbieter, die Mail an die Adresse phishing@netflix.com weiterzuleiten – und sie anschließend zu löschen.

Wichtig: Wer der Masche aufsitzt, sollte unbedingt seine Netflix-Zugangsdaten ändern und seine Bank informieren. Das LKA rät außerdem zu einer Anzeige bei der Polizei.

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Es wäre nicht der erste Versuch von Internetbetrügern, auf diese Weise an Kundendaten zu gelangen. Im Juni warnte das Bundeskriminalamt WhatsApp-Nutzer vor Phishing-Mails. Zuletzt warnte der insolvente Reiseveranstalter Thomas Cook vor den betrügerischen E-Mails. (küp/dpa)

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