Urteil

Lange Haftstrafen für rechtsextreme „Gruppe Freital“

Die acht Angeklagten mussten sich für insgesamt fünf Sprengstoffanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner verantworten.

Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Die acht Angeklagten mussten sich für insgesamt fünf Sprengstoffanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner verantworten. Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Dresden  Insgesamt 73 Verhandlungstage dauerte der Prozess gegen die rechtsterroristische „Gruppe Freital“. Jetzt gibt es ein Urteil in Dresden.

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Im Prozess gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ hat das Oberlandesgericht Dresden lange Haftstrafen zwischen zehn und vier Jahren verhängt. Die sieben angeklagten Männer und eine Frau wurden am Mittwoch unter anderem wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes beziehungsweise Beihilfe dazu verurteilt.

Der Prozess gegen die sieben Männer und eine Frau im Alter zwischen 20 bis 40 Jahren hatte vor einem Jahr begonnen. Der „Gruppe Freital“ wurden fünf 2015 in Freital und Dresden verübte Sprengstoffanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner zur Last gelegt.

Mehrere Angeklagte hatten während des Prozesses ihr Bedauern ausgedrückt und sich bei den Geschädigten entschuldigt. (dpa/epd)

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