Evakuierung

Hausreihe in Wuppertal bleibt vorerst evakuiert

Bewohner einer Häuserreihe in Wuppertal mussten aufgrund von Einsturzgefährdung evakuiert werden.

Bewohner einer Häuserreihe in Wuppertal mussten aufgrund von Einsturzgefährdung evakuiert werden.

Foto: Henning Kaiser

Wuppertal.   Ein Wasserrohrbruch und alte Hohlräume aus Bergbauzeiten haben mehrere Häuser instabil werden lassen. Das ganze Ausmaß ist noch nicht absehbar.

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Die Bewohner einer instabil gewordenen Häuserzeile in Wuppertal können vorerst nicht in ihre Wohnungen zurück. Fünf Wohnhäuser müssten bis auf Weiteres evakuiert bleiben, teilte die Stadt am Freitag mit. Einem Haus drohe sogar der Abriss. Bis feststeht, wie es unter den Häusern aussieht und wie es weitergehen kann, werde es noch etwas dauern, sagte Bergbauexperte Peter Hogrebe am Freitag auf Anfrage.

Bergbaugruben reichen an Häuser ran

Ein Wasserrohrbruch und Hohlräume aus Bergbauzeiten hatten den Untergrund brüchig werden lassen. Bei inzwischen neun Probebohrungen sei man auf keine weiteren bedenklichen Hohlräume gestoßen, sagte Hogrebe. Allerdings nähere man sich auch nun erst mit den Bohrungen dem Gebiet, in dem mit Altbergbau zu rechnen sei. Alte Aufzeichnungen zeigten, dass die Bergbaugruben an die Häuser heranreichten.

Drei Häuser inzwischen wieder bezogen worden

Am vergangenen Sonntag waren Bewohner durch lautes Knacken und Risse in den Wänden aufgeschreckt worden. Spezialisten der Bergbauaufsicht waren eingeschaltet worden. Zunächst mussten 70 Menschen acht Häuser wegen Einsturzgefahr verlassen. Inzwischen konnten drei Häuser wieder bezogen werden. Die Hohlräume sollen nun erkundet und dann verfüllt werden. Im Bergischen Land waren früher Metallerze abgebaut worden. (dpa/lnw)

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