Unwetter

Gewitter zu Donnerstag nicht so schlimm wie befürchtet

Archivbild. Die Feuerwehr in Goch hatte in der Nacht zu Mittwoch (Foto) jede Menge Einsätze durch Unwetter. In der Nacht zu Donnerstag donnerte es zwar, große Schäden aber habe es nicht gegeben.

Archivbild. Die Feuerwehr in Goch hatte in der Nacht zu Mittwoch (Foto) jede Menge Einsätze durch Unwetter. In der Nacht zu Donnerstag donnerte es zwar, große Schäden aber habe es nicht gegeben.

Foto: Torsten Matenaers/Freiwillige Feuerwehr GoCH

Nach den Unwettern in NRW bleibt das Wetter am Donnerstag weitgehend ruhig und mild. Doch die nächsten Gewitter kündigen sich an.

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Düsseldorf/Kleve. Nach den Unwettern vom Mittwoch, bei denen in Bocholt sogar ein Tornado zu Verwüstungen geführt hatte, gab es in der Nacht zu diesem Donnerstag in NRW weitgehend Aufatmen: Die erwarteten Gewitter und Unwetter haben in der Nacht zu Donnerstag NRW nicht so schlimm getroffen wie zunächst befürchtet. Nach ersten Meldungen der Polizeistationen im Land gab es in der Nacht zwar Gewitter und Starkregen - aber keine größeren Einsätze der Rettungskräfte oder Schäden.

Auch ein Sprecher vom Deutschen Wetterdienst sagte am Morgen: „Es ist harmloser geblieben als gedacht.“ Es seien keine orkanartigen Böen gemessen oder Tornados gemeldet worden. Die maximale gemessene Windstärke lag bei 8.

Bis zu 28 Liter Regen in Kleve

Der Deutsche Wetterdienst in Essen (DWD) hatte zuvor eine Unwetterwarnung mit orkanartigen Böen herausgegeben. Dies blieb zwar aus, trotzdem kam es im Bundesland zu Gewittern und Starkregen.

In Kleve fielen laut DWD pro Stunde und Quadratmeter bis zu 28 Liter Regen. Größere Einsätze gab es in der Stadt aber nicht. „Im ganzen Kreis Kleve sind wir weitestgehend verschont geblieben“, sagte ein Polizeisprecher.

Am Freitag wird es wieder Sommer-warm

Unterdessen hat sich das Wetter am Donnerstag vorübergehend beruhigt, berichtete der DWD. Allenfalls in Ostwestfalen könnte es am Vormittag noch zu Gewittern mit Sturmböen kommen - die Wahrscheinlichkeit sah man jedoch als „gering“ an. Die Temperaturen bleiben laut DWD am Donnerstag angenehm frisch und erreichen an Rhein und Ruhr höchstens 21 Grad Celsius, im Bergland 18 Grad.

Die Nacht zu Freitag bleibe gering bewölkt und ohne Niederschlag, hieß es beim DWD. Am Freitag könnten sich jedoch erneut Gewitter bilden - und zwar ab dem Nachmittag. Dann wird es auch wieder deutlich wärmer. 27 Grad werden als Höchsttemperatur erwartet - und schwüle Luft. Bis zum Freitagmittag würden jedenfalls „keine warnwürdigen Wettererscheinungen“ erwartet, teilte der DWD mit. (mit dpa)

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