Prozess

Firma will 250.000 Euro Schadenersatz von Rapper Kollegah

Weil er Verträge nicht eingehalten haben soll, muss sich Rapper Kollegah ab Mittwoch vor dem Düsseldorfer Langericht verantworten.

Weil er Verträge nicht eingehalten haben soll, muss sich Rapper Kollegah ab Mittwoch vor dem Düsseldorfer Langericht verantworten.

Foto: Matthias Balk / dpa

Düsseldorf.  Rapper Kollegah muss sich vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten. Eine Online-Firma verklagt ihn auf 250.000 Euro Schadenersatz.

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Eine Dresdner Online-Handelsfirma hat Rapper Kollegah auf 250.000 Euro Schadenersatz verklagt. Das Düsseldorfer Landgericht will den Streit am kommenden Mittwoch, 11. September, verhandeln.

Das Unternehmen habe mit Kollegah alias Felix Blume einen Lizenzvertrag abgeschlossen und Produkte für dessen Marke „Deus Maximus“ vertrieben, argumentiert die Klägerin. Im Gegenzug habe Kollegah die Produkte beworben. Ende 2017 habe der Rap-Star die Werbung auf seinen Social-Media-Kanälen aber eingestellt.

Kollegah und seine Anwälte bestreiten die Vorwürfe

Razzia in Shisha-Bar von Rapper Kollegah in Düsseldorf Im Januar 2018 habe er ein anderes Unternehmen unterstützt, das Produkte mit der Marke verkauft habe. Die Dresdner Firma gibt an, deshalb auf ihrer Ware sitzengeblieben zu sein. Es sei eine Kündigungsfrist von acht Monaten vereinbart gewesen, die Kollegah nicht eingehalten habe.

Kollegah und seine Anwälte bestreiten dies. Die Zusammenarbeit sei einvernehmlich beendet worden. Eine entsprechende Kündigungsfrist sei nicht vereinbart worden. Außerdem sei Kollegah selbst gar nicht Vertragspartner, sondern eines seiner Unternehmen. Nach Angaben des Gerichts sind einige der Vereinbarungen mündlich getroffen worden.

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